Wer höhere Segelscheine anstrebt, kommt an ihr nicht vorbei: der Seemeilenbestätigung. Sie ist der offizielle Nachweis, wie viele Seemeilen du auf dem Wasser zurückgelegt hast – und Voraussetzung für SKS, SSS und SHS. Dieser Guide erklärt, was die Seemeilenbestätigung ist, wie viele Meilen du brauchst und wie du sie korrekt nachweist.
Was ist eine Seemeilenbestätigung?
Die Seemeilenbestätigung dokumentiert die von dir gesegelten Seemeilen – in der Regel bestätigt durch den verantwortlichen Skipper bzw. die Crew. Sie belegt deine praktische Erfahrung an Bord und wird von den Prüfungsorganisationen für die Zulassung zu weiterführenden Scheinen verlangt.
Wie viele Seemeilen brauchst du?
- SKS (Sportküstenschifferschein): empfohlen rund 300 Seemeilen Erfahrung vor der Prüfung.
- SSS (Sportseeschifferschein): Nachweis von etwa 1.000 Seemeilen, teils mit Nachtmeilen.
- SHS (Sporthochseeschifferschein): umfangreicher Hochsee-Meilennachweis (i. d. R. 1.000+ sm inkl. Hochseeanteil).
Die genauen Anforderungen können je nach Schein und Verband variieren – maßgeblich sind die offiziellen Prüfungsbedingungen. Einen Überblick über die Scheine und ihre Stufen findest du in unserem Guide zur Skipperausbildung.
Wie weist du deine Seemeilen nach?
Der Nachweis erfolgt über das Logbuch und die Bestätigung durch den Skipper (Unterschrift, Törndaten, Strecke). Wichtig: Notiere Datum, Revier, zurückgelegte Meilen und – falls relevant – Nachtmeilen sauber mit. Viele Crews nutzen ein einheitliches Meilenbestätigungs-Formular.
Wo sammelst du die Seemeilen?
Am effizientesten sammelst du Seemeilen auf einem Meilentörn – einem Törn, der gezielt auf das Zurücklegen vieler Seemeilen ausgelegt ist. Auch ein Skippertraining bringt dich praktisch voran. Passende Termine findest du in unseren Segeltörns.
Häufige Fragen zur Seemeilenbestätigung
Wer darf eine Seemeilenbestätigung ausstellen?
In der Regel der verantwortliche Skipper des Törns, der deine zurückgelegten Meilen und die Törndaten bestätigt.
Zählen alle Seemeilen gleich?
Für höhere Scheine wird teils zwischen Tag- und Nachtmeilen sowie küstennahen und Hochseemeilen unterschieden – achte auf die Vorgaben des jeweiligen Scheins.
