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Wie gestalten wir unsere Segelreisen nachhaltig?​

Wir setzen uns bereits seit der Gründung stark mit dem Thema nachhaltiger Tourismus auseinander. Carl, unserem Gründer, liegt das Thema besonders am Herzen. Er ist zweifacher Vater und möchte die Welt seinen Kindern so unberührt wunderschön zeigen, wie er sie auch erleben darf. Auch privat steht er hinter dieser Überzeugung und hat schon lange das Familienauto gegen ein Rad getauscht, mit dem er täglich bei Wind und Wetter zur Arbeit kommt. Nachhaltiger Wassertourismus bedeutet für uns, unvergessliche Erlebnisse auf dem Wasser mit aktivem Umweltschutz zu verbinden. Der Tourismussektor ist eine der größten Branchen der Welt – und damit kommt auch eine große Verantwortung. Plastikverschmutzung, insbesondere an Stränden und Buchten, beeinträchtigt nicht nur die Attraktivität der Reiseziele, sondern auch das gesamte Ökosystem. Dies wird auf unseren Törns immer wieder sichtbar. Wie kannst auch du auf unseren Segeltörns nachhaltig unterwegs sein?

sailwithus Team mit Travelife Certified Zertifikat für nachhaltigen Segelurlaub

Forum Anders Reisen Mitglied & Travelife zertifiziert

Nachhaltigkeit ist für uns bei sailwithus nicht nur ein Trend, sondern eine echte Überzeugung. Denn wer segelt, reist bereits auf eine umweltschonende Art: leise, windgetrieben und im Einklang mit dem Meer. Deshalb engagieren wir uns schon seit 2020 als Mitglied im Forum Anders Reisen, dem Qualitätsverbund nachhaltiger Reiseveranstalter, der hohe ökologische und soziale Standards in der Reisebranche fördert. Seit Ende 2025 sind wir zusätzlich Travelife zertifiziert – ein international anerkanntes Zertifizierungssystem, das Reiseunternehmen auf ihre Nachhaltigkeitspraktiken prüft und bestätigt, dass wir verantwortungsvoll mit Mensch und Natur umgehen. Diesen Anspruch leben wir auch auf dem Wasser: Mit unserem Green Ahoi Törn verbinden wir aktiven Umweltschutz mit einem unvergesslichen Segelurlaub – zum Beispiel durch Aufräumaktionen an Küsten oder im Meer, damit die Plätze, die wir lieben, auch für künftige Generationen erhalten bleiben. Für uns gehört das zusammen: ein bewusster Urlaub, der nicht nur dir etwas gibt, sondern auch der Umwelt etwas zurückgibt.

Eine geschäftige Nachtmarktszene mit verschiedenen Essensständen, die eine große Auswahl an Gerichten anbieten, hell erleuchtet von Menschen, die stöbern und Verkäufer sind, die während ihres Segeltörns vorbeischauen.

Im aktiven Austausch mit Stakeholdern in der Zielregion

Doch nicht nur die Umwelt liegt uns dabei am Herzen, sondern auch die Menschen vor Ort. Die Restaurants, Freizeitaktivitäten, Einkaufsmöglichkeiten und Hotels die wir empfehlen, werden von lokalen Inhabern geführt und verkaufen regionale Produkte. So unterstützen wir die Wirtschaft und die Partner vor Ort, mit einer langfristigen Zusammenarbeit und einem regelmäßigen Austausch.

Eine Gruppe von neun Personen in passenden gelben Hemden lächeln und posieren gemeinsam an einem Wasserufer während eines Segeltörns bei Sonnenuntergang.

Eine Hand wäscht die andere

Genau dieser Austausch ermöglicht es uns Abstand vom Massentourismus zu nehmen und mit Euch als Mitseglern viele Geheimtipps zu teilen, die in keinem Reiseführer stehen. Wir sind überzeugt, dass Tourismus dieser Art förderlich ist. Nicht nur für Euer Erlebnis als Segelurlaub, sondern auch für eine faire Beziehung zu den Einheimischen. So kann ein vertrautes und freundschaftliches Verhältnis zu den Menschen vor Ort gesichert werden. Die Natur und die Tierwelt wird es uns danken. Natürlich wird Rücksicht auf natürliche Schutzgebiete, in denen Meeres- und Küstenlebewesen nisten und siedeln, bei uns großgeschrieben.

Fünf Personen mit Strandausrüstung stehen in einem Waldstück neben einem Schlauchboot, strecken den Daumen hoch und sind bereit für ein Segelabenteuer.

Mit Awareness gemeinsam ans Ziel

Wir versuchen auch unsere Kunden und Kundinnen hinsichtlich der umfassenden nachhaltigen Möglichkeiten zu sensibilisieren. Beispielsweise muss auf den Yachten auch aus praktischen Gründen immer, wenn möglich, Wasser und Strom gespart werden. Mehr Infos zum Segelalltag an Bord findest Du auch in unseren Segelurlaub-FAQ´s.

Da das Abwasser vom Duschen teils direkt ins Meer geleitet wird, empfehlen wir immer mikroplastikfreie Shampoos und Seifen mitzubringen und stellen diese teilweise auf unseren Törns, in Zusammenarbeit mit unserem Partner Benecos, zur Verfügung.

Ein Mann im blauen Hemd lässt während eines Segeltörns eine Meeresschildkröte von der Seite eines Bootes aus zurück ins Meer. Das Wasser spritzt herum, als die Schildkröte freigelassen wird.

Unsere Mission: Plastik reduzieren

Wir sind Teil der Initiative International Tourism Plastic Pledge und bündeln unsere Kräfte gemeinsam mit starken Partnern, um uns für eine plastikfreie Tourismusbranche einzusetzen!

Der Tourismussektor ist eine der größten Branchen der Welt und das bringt gleichzeitig eine große Verantwortung mit sich. Plastikverschmutzung, vor allem an Stränden und Buchten, wirkt sich negativ auf die Attraktivität der Tourismusziele aus. Dies können wir immer wieder auf unseren Törns feststellen.

Man schätzt, dass es bis 2050 mehr Plastik als Fische im Meer geben wird. Daher haben wir die Dringlichkeit erkannt und bringen unser Engagement mit dem Green Ahoi – Plastiktörn zum Ausdruck. Hier widmet sich eine Woche lang der Skipper und die ganze Yacht dem Retten der Weltmeere. Täglich steht an: gemeinsam unsere geliebten Strände von Plastik zu befreien.

Eine ruhige Bucht mit kristallklarem, türkisfarbenem Wasser, eingerahmt von hoch aufragenden Kalksteinklippen. Ein kleines Boot liegt in Ufernähe und eine Segelyacht ist weiter draußen vertäut.

Gemeinsam Ziele setzen

Ziele des Internationalen Tourismus-Plastikversprechens, welches wir tatkräftig unterstützen und uns auf die Fahne geschrieben haben, sind:

  • die Bewusstseinsbildung dieses Themas in der Branche selbst, als auch in den Destinationen und bei unseren Kunden und Kundinnen
  • Maßnahmen zu ergreifen, wie Wiederverwendungen und Recycling
  • Austausch von Wissen

Wir sind der Meinung, dass jeder Plastikartikel auf dem Törn, den wir & Ihr durch eine Alternative ersetzen, einen großen Beitrag leistet und die von uns vorgeschlagenen umweltfreundlicheren Ersatzprodukte die Auswirkungen reduzieren. Mit der Sensibilisierung für das Thema wollen wir Euch vor, während und nach dem Törn unterstützen!
#joinusinthebattle #againstplasticwaste

Da das Abwasser vom Duschen teils direkt ins Meer geleitet wird, empfehlen wir immer mikroplastikfreie Shampoos und Seifen mitzubringen und stellen diese teilweise auf unseren Törns, in Zusammenarbeit mit unserem Partner Benecos, zur Verfügung.

Eine Frau steht auf einem Dock und hält einen großen schwarzen Müllsack in der Hand. Im Hintergrund sind festgemachte Boote und eine Stadt am Hang zu sehen. Sie trägt eine Sonnenbrille, Shorts und ein rosa Oberteil neben einem Seg

Zusammen für die Zukunft

Die Bewahrung der Reinheit des Meers ist eine der wichtigsten Faktoren für sailwithus als Reiseveranstalter. Unser beliebtestes Reiseziel zu schützen ist selbstverständlich, jedoch gehen wir darüber hinaus und bedenken nicht nur unseren Törn, sondern auch alle begleitenden Aspekte, wie die Anreise und Buchung.

Um dem Klimawandel entgegen zu wirken und unseren Fußabdruck zu reduzieren, bieten wir in Zusammenarbeit mit atmosfair an, die CO² Emissionen der Reisen zu kompensieren.

Unsere Partner in Sachen Nachhaltigkeit

Frequently Asked Questions

An Bord

Gibt es Flottillen?

Jede Crew plant ihre Route individuell. Da oft mehrere Yachten parallel unterwegs sind, kann man sich zu Flottillen zusammenschließen. Skipper*innen koordinieren das vor Ort.

Wie viele Seemeilen segelt man in einer Woche?

YouTube:

Welche Sprache wird an Bord gesprochen?

Unsere Gäste und Skipper sind vorwiegend deutschsprachig. Auf internationalen Törns erfolgt die Kommunikation auf Englisch.

Wer ist mein Skipper / meine Skipperin?

Engagierte, erfahrene Skipper*innen, meist im ähnlichen Alter wie die Mitsegelnden. Erfahrung und Persönlichkeit stehen im Vordergrund.

Welcher Service wird inklusive angeboten?

Bettwäsche, Handtücher, Gasnutzung, Batterie, Außenborder.

Wo übernachtet eigentlich der Skipper?

Normalerweise in einer Kabine. Manchmal im Salon oder Cockpit, je nach Yacht.

Ist die Yacht mit ausreichendem Sicherheitsequipment ausgestattet?

Ja. Rettungswesten, Seenotsignale, Lifebelts, Leuchtbojen. Manche Yachten zusätzlich mit Rettungsinsel und EPIRB.

Verfügt der Skipper über ausreichende Qualifikationen?

Ja. Alle Skipper*innen haben die notwendigen Segel- und Funkscheine und erfüllen interne Auswahlkriterien.

Wird den Reisenden am Ende eine Seemeilenbestätigung ausgegeben?

Ja. Der Skipper kann Meilen ins Meilenbuch eintragen oder einen offiziellen Nachweis ausstellen.

Ich bin Veganer*in, ist das ein Problem?

Nein. Die Crew entscheidet selbst, was gekocht wird, und nimmt Rücksicht.

Frequently Asked Questions