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Allgemein

Transatlantik mitsegeln: Atlantiküberquerung als Crew

Einmal den Atlantik unter Segeln überqueren – für viele der Inbegriff von Freiheit. Das Beste daran: Du brauchst kein eigenes Boot. Wer transatlantik mitsegeln möchte, heuert als Crewmitglied an und überquert den Atlantik auf der klassischen Passatroute. Dieser Guide erklärt Route, Dauer, Kosten und Voraussetzungen.

Was heißt "Transatlantik mitsegeln"?

Beim Transatlantik-Mitsegeln bist du Teil der Crew einer Segelyacht, die den Atlantik überquert – ohne selbst Eigner oder Skipper sein zu müssen. Du teilst dir Wachen, Navigation und Bordleben mit der Crew und sammelst dabei wertvolle Seemeilen und Hochsee-Erfahrung. Ideal für alle, die Bluewater-Segeln erleben wollen, bevor sie eine eigene Weltumsegelung planen.

Die klassische Route: Kanaren → Karibik

Die meistgesegelte Atlantikroute führt von den Kanaren (meist Gran Canaria oder Teneriffa) in die Karibik – rund 2.700 Seemeilen, getragen vom beständigen Nordost-Passat. Diese "Barfußroute" ist auch die Strecke der berühmten ARC-Rallye. Wer in die Gegenrichtung will, segelt nordherum über die Azoren zurück nach Europa.

Beste Reisezeit & Dauer

Die ideale Zeit für die Atlantiküberquerung Richtung Karibik ist November bis Dezember, wenn der Passat stabil weht und die Hurrikan-Saison vorbei ist. Die Überfahrt dauert je nach Schiff und Wind etwa 2 bis 3 Wochen nonstop. Bordgeschwindigkeiten rechnest du dir mit dem Mitsegeln-Alltag schnell in Etmale um.

Voraussetzungen & Kosten

Für die meisten Mitsegel-Plätze brauchst du keine Scheine, aber Begeisterung, Seefestigkeit und Teamgeist. Erfahrung schadet nie – Grundlagen holst du dir z. B. über die Skipperausbildung oder ein Skippertraining. Die Kosten für einen Mitsegel-Platz über den Atlantik liegen je nach Yacht und Dauer meist im vierstelligen Bereich (Kojencharter zzgl. Bordkasse und Anreise).

Atlantik überqueren – ohne eigenes Boot

Du musst weder Yacht besitzen noch eine ganze Crew zusammenstellen: Beim Mitsegeln mit sailwithus findest du deinen Platz an Bord. Passende Hochsee-Törns und Termine zeigen dir unsere Segeltörns.

Häufige Fragen zum Transatlantik-Segeln

Wie lange dauert eine Atlantiküberquerung mit dem Segelboot?

Auf der Passatroute Kanaren–Karibik (ca. 2.700 sm) dauert die Überquerung je nach Yacht und Wind rund 2 bis 3 Wochen nonstop.

Braucht man Erfahrung, um transatlantik mitzusegeln?

Für viele Mitsegel-Plätze nicht zwingend – Seefestigkeit und Teamgeist zählen mehr. Grundkenntnisse aus einer Skipperausbildung sind aber ein Plus.

Was kostet Transatlantik mitsegeln?

Üblich ist eine Kojencharter im vierstelligen Bereich, zuzüglich Bordkasse (Verpflegung, Hafen, Diesel) und der eigenen Anreise.

Frequently Asked Questions

An Bord

Gibt es Flottillen?

Jede Crew plant ihre Route individuell. Da oft mehrere Yachten parallel unterwegs sind, kann man sich zu Flottillen zusammenschließen. Skipper*innen koordinieren das vor Ort.

Wie viele Seemeilen segelt man in einer Woche?

YouTube:

Welche Sprache wird an Bord gesprochen?

Unsere Gäste und Skipper sind vorwiegend deutschsprachig. Auf internationalen Törns erfolgt die Kommunikation auf Englisch.

Wer ist mein Skipper / meine Skipperin?

Engagierte, erfahrene Skipper*innen, meist im ähnlichen Alter wie die Mitsegelnden. Erfahrung und Persönlichkeit stehen im Vordergrund.

Welcher Service wird inklusive angeboten?

Bettwäsche, Handtücher, Gasnutzung, Batterie, Außenborder.

Wo übernachtet eigentlich der Skipper?

Normalerweise in einer Kabine. Manchmal im Salon oder Cockpit, je nach Yacht.

Ist die Yacht mit ausreichendem Sicherheitsequipment ausgestattet?

Ja. Rettungswesten, Seenotsignale, Lifebelts, Leuchtbojen. Manche Yachten zusätzlich mit Rettungsinsel und EPIRB.

Verfügt der Skipper über ausreichende Qualifikationen?

Ja. Alle Skipper*innen haben die notwendigen Segel- und Funkscheine und erfüllen interne Auswahlkriterien.

Wird den Reisenden am Ende eine Seemeilenbestätigung ausgegeben?

Ja. Der Skipper kann Meilen ins Meilenbuch eintragen oder einen offiziellen Nachweis ausstellen.

Ich bin Veganer*in, ist das ein Problem?

Nein. Die Crew entscheidet selbst, was gekocht wird, und nimmt Rücksicht.

Frequently Asked Questions