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AllgemeinRevierbericht

Reisebericht Ostsee: Segeln in der Nebensaison

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Ich habe schon immer davon geträumt, die Ostsee abseits der Hochsaison zu erleben. Dieses Jahr war es endlich soweit: Eine Woche Segelurlaub in der Nebensaison stand auf dem Plan. Es war eine unvergessliche Reise voller einzigartiger Erlebnisse, die ich hier mit dir teilen möchte.

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Ankunft und erste Eindrücke - Reisebericht Ostsee

Schon bei der Ankunft im kleinen Hafen war klar: Die Nebensaison hat ihren eigenen Zauber. Keine vollen Stege, keine Hektik – nur das leise Plätschern der Wellen und ein paar andere Segler, die ihre Yachten startklar machten. Unser erster Tag begann entspannt: Ich lernte die Crew kennen, wir gingen gemeinsam einkaufen und machten uns mit der Segelyacht vertraut. Der Abend klang bei einem gemütlichen Essen und einem Spaziergang entlang der Hafenpromenade aus. Die Vorfreude auf den kommenden Törn war greifbar.

Ein Mann und eine Frau sitzen an einem Tisch, der mit verschiedenen Speisen geschmückt ist, darunter ein Salat mit Fetakäse, eine Schüssel Pitabrot und Glasflaschen. Im Hintergrund sind dekorative Gegenstände und eine Pflanze zu sehen, die eine zwanglose Atmosphäre im Freien suggerieren, die an die Kykladeninseln erinnert.

Der erste Segeltag: Ein Traumstart

Am zweiten Tag ging es dann endlich los. Der Wind war mild, die Sonne schien, und wir segelten entspannt entlang der Küste. Schon nach kurzer Zeit hatte ich das Gefühl, den Alltag komplett hinter mir zu lassen. Wir legten in einem kleinen Hafen auf Rügen an und genossen den Abend bei einem Spaziergang entlang der leeren Strandpromenade. Es war magisch, wie die Kreidefelsen im Abendlicht leuchteten.

Vier Möwen sitzen auf Holzpfählen im Wasser, eine fünfte Möwe fliegt in der Nähe einer felsigen Küste unter einem klaren blauen Himmel. Im ruhigen Wasser sind Spiegelungen zu sehen

Entdeckungen auf dem Wasser

Am dritten Tag hatten wir etwas mehr Wind, was den Segeltörn noch aufregender machte. Wir steuerten Hiddensee an, eine autofreie Insel, die einfach bezaubernd ist. Der Herbst hatte die Natur in ein Farbenspiel aus Rot, Gelb und Orange getaucht. Wir erkundeten die Insel mit Fahrrädern, die wir direkt am Hafen mieten konnten, und probierten in einem kleinen Lokal frischen Fisch – es war ein Genuss.

Ein Teller mit einer ganzen gegrillten Forelle, belegt mit knusprigen Speckstücken, dazu Bratkartoffeln, eine Scheibe Knoblauchbrot und ein frischer grüner Salat, serviert auf einem Holztisch während einer

Herausforderungen und Highlights

Die Ostsee zeigte sich an einem Tag von ihrer raueren Seite. Es war windig, und die Wellen forderten uns heraus. Doch gerade diese Momente machten den Törn besonders spannend. Mit unserer Crew meisterten wir jede Situation, und das Gefühl, nach einem anstrengenden Tag sicher in einem geschützten Hafen anzukommen, war einfach unbezahlbar.

Ein Mann mit Bart, Sonnenbrille und roter Jacke steuert während seiner Segelreise ein Segelboot und streckt den Daumen nach oben, mit dem Meer im Hintergrund.

Ein Highlight war der Besuch der Hansestadt Stralsund. Die historische Altstadt mit ihren gepflasterten Gassen und beeindruckenden Backsteingebäuden hat mich sofort begeistert. Wir nutzten die Gelegenheit, das Meeresmuseum zu besuchen – ein absolutes Muss, wenn du in der Gegend bist.

Reisebericht Ostsee - Entspannung und Genuss

Trotz der kühleren Temperaturen konnte ich jede Minute an Bord genießen. Eingepackt in warme Kleidung saß ich oft auf dem Deck, mit einer Tasse heißem Tee in der Hand, und schaute auf das endlose Meer. Abends wurde es dann besonders gemütlich: Wir kochten gemeinsam in der Bordküche, erzählten Geschichten und lachten viel.

Mein Fazit: Ein Segelurlaub, der bleibt

Diese Woche auf der Ostsee in der Nebensaison war eine Erfahrung, die ich nie vergessen werde. Die Mischung aus Abenteuer, Natur und Entspannung hat mich vollkommen begeistert. Es war eine perfekte Gelegenheit, den Kopf freizubekommen und die Seele baumeln zu lassen.

Wenn du die Ostsee von einer ganz besonderen Seite erleben willst, kann ich dir einen Segeltörn in der Nebensaison nur empfehlen. Die Ruhe, die Landschaft und das Gefühl von Freiheit auf dem Wasser sind unvergleichlich.

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Häufige Fragen zum Segeln in der Ostsee-Nebensaison

Lohnt sich Segeln in der Nebensaison?

Ja: leerere Reviere, ruhigere Häfen, günstigere Preise und eine besondere Stimmung – dafür kühleres Wetter und mehr Wind.

Wann ist die Nebensaison auf der Ostsee?

Vor allem Frühjahr (April/Mai) und Herbst (September/Oktober) – rund um die Hauptsaison.

Was sollte man in der Nebensaison mitnehmen?

Warme, wasserdichte Kleidung im Zwiebelprinzip, Mütze und Handschuhe – auch bei Sonne kann es frisch werden.

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Frequently Asked Questions

Allgemein

Welches Revier eignet sich am besten für Anfänger?

Die kroatische Adria und der Peloponnes – kurze Distanzen, geschützte Gewässer, viele sichere Häfen. Auch Mallorca und Sardinien sind geeignet.

Gibt es Duschen und Toiletten an Bord?

Ja. Auf jeder Yacht gibt es mindestens zwei Nasszellen mit Toilette, Waschbecken und Dusche. Die Ausstattung ist zweckmäßig und eher eng. Da Wasser ein knappes Gut ist, sind tägliche lange Duschen nicht möglich. In Häfen können die Wassertanks aufgefüllt werden und es gibt dort meist komfortable Sanitäranlagen.

Wie sieht das Arbeitspensum an Bord aus?

Alle Crewmitglieder helfen aktiv mit. Am ersten Tag fallen Einweisung, Kennenlernen und Einkauf an. Während des Törns sollten alle bereit sein bei Segelmanövern, Steuern, Reinigen, Einkaufen, Kochen sowie beim An- und Ablegen mitzuhelfen. Die Zusammenarbeit macht meist viel Spaß.

Wie sieht ein gewöhnlicher Segeltag aus?

Start meist gegen 10 Uhr nach dem Frühstück. Nach dem Klarieren des Schiffs segelt ihr 2–3 Stunden in eine schöne Bucht für einen Badestopp. Danach weitere 2–3 Stunden in die nächste Bucht oder einen Hafen. Die Tagesgestaltung ist flexibel – auch segelfreie Tage oder Landausflüge sind möglich.

Wann trifft sich die Crew und kann ich außerhalb der empfohlenen Anreisezeit kommen?

Die Crew trifft sich normalerweise zwischen 14 und 16 Uhr in der Marina oder einem nahegelegenen Café.

Ab etwa 17 Uhr kann der Skipper auf die Yacht und die Übergabe durchführen. Währenddessen geht die Crew einkaufen.

Spätere Anreise ist in Ausnahmefällen nach Absprache möglich.

Der Samstag ist ein Organisationstag – ausgelaufen wird meist erst am Sonntag nach der Sicherheitseinweisung.

Ab wann ist der Törn gesichert?

– Mittelmeer: 4 Personen

– Familientörns / Mitsegel-Katamaran: 5 Personen

– Übersee: 5–6 Personen

Welche Bedingungen sollte ich bei der Stornierung beachten?

Du kannst jederzeit stornieren. Die Stornierungsgebühren findest du in den AGBs.

Was ist alles im Angebotspreis enthalten?

– 7 Nächte auf einer Segelyacht

– Deutschsprachige/r Skipper/in

– Voll ausgestattete Küche (Gasherd + Backofen)

– 1 Handtuch pro Person

– Bettwäsche

– Dinghi mit Außenborder

– Navigationsmittel

– Endreinigung

– Sicherungsschein

– Insolvenzversicherung (R+V)

– Seemeilenbestätigung

Zubuchbar: Early Check-in, Grill, SUP

Nicht enthalten: An-/Abreise, Bordkasse, Versicherungen

Was ist die Bordkasse?

Die Bordkasse ist die Gruppenkasse für Lebensmittel, Hafengebühren, Sprit, Ausflüge etc. Jedes Crewmitglied zahlt am Anfang des Törns je nach Revier ca. 200–300 € ein. Ein Crewmitglied verwaltet das Geld. Am Ende wird Restgeld zurückgezahlt. Tipp: App "Splitwise".

Nach Seemannsbrauch wird die Verpflegung des Skippers ebenfalls über die Bordkasse bezahlt.

Was kostet der Törn und welche Kosten kommen vor Ort auf mich zu?

Die Törnpreise findest du im Buchungsformular. Vor Ort kommen ca. 250–350 € Bordkasse für Lebensmittel, Hafengebühren, Diesel etc. hinzu. Der Skipper wird immer mit verpflegt.

Frequently Asked Questions