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Seekrankheit

Seekrankheit im Check: Seemannsgarn oder Wahrheit? Die 5 hartnäckigsten Mythen

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Wer wertvolle Seekrankheit Tipps sucht, stößt im Internet oft auf skurrile Ratschläge, die gerade das Mitsegeln für Anfänger unnötig mit Ängsten beladen. Die Vorstellung, den lang ersehnten Urlaub auf dem Wasser wegen Übelkeit in der Kabine zu verbringen, sorgt bei vielen Einsteigern kurz vor dem "Leinen los" für ein mulmiges Gefühl im Magen. Doch was hilft wirklich, wenn der Magen streikt, und welche Weisheiten gehören ins Reich des Seemannsgarns?

Wir haben die fünf hartnäckigsten Mythen für dich unter die Lupe genommen. Mit den richtigen Fakten im Gepäck wird dein erster Törn garantiert zum vollen Erfolg!

Vier Personen genießen einen sonnigen Tag auf einem Segelboot während eines Segeltörns, mit offenem Wasser und klarem Himmel im Hintergrund. Der Blick geht vom Bug zum Heck. Seekrankheit Tipps

Mythos 1: "Wer im Auto oder Bus nicht reisekrank wird, bleibt auch auf dem Boot verschont."

  • Seemannsgarn! Das ist leider ein klassischer Trugschluss, den viele Einsteiger glauben. Die Kinetose (der medizinische Begriff für Reisekrankheit) entsteht durch ein Fehlsignal im Gehirn: Deine Augen signalisieren "Stillstand" in der Kabine, während dein Gleichgewichtsorgan im Innenohr die dreidimensionale Bewegung der Wellen registriert. Da sich ein Schiff völlig anders bewegt als ein Auto, kann es auch erfahrene Autofahrer erwischen.
  • Die gute Nachricht: Das Gehirn ist extrem anpassungsfähig. Spätestens nach ein bis zwei Tagen setzt der sogenannte "See-Effekt" ein – dein Körper gewöhnt sich an das Schaukeln, und der Spuk ist vorbei. Ein wertvoller Ratgeber zum Thema Mitsegeln für Anfänger zeigt dir jedoch, dass ein bisschen Vorbereitung am ersten Tag Wunder wirkt.

Mythos 2: "Bei Übelkeit legt man sich am besten sofort unten in die Kabine."

  • Bloß nicht! Das ist der schwerwiegendste Fehler, den du machen kannst. Unter Deck fehlen deinem Auge die festen Bezugspunkte. Der Raum um dich herum scheint stillzustehen, während dein Innenohr Achterbahn fährt – das perfekte Rezept für akute Übelkeit.
  • Besser: Bleib an Deck im frischen Wind! Setz dich in die Mitte des Schiffes (das Cockpit bewegt sich am wenigsten) und richte deinen Blick fest auf den unbeweglichen Horizont. Das gibt deinem Gehirn den optischen Anker, den es jetzt dringend braucht. Zu den besten Seekrankheit Tipps gehört außerdem, sich eine Aufgabe an Bord zu suchen: Wer selbst am Steuer steht und die Yacht lenkt, ist fokussiert und wird fast nie seekrank!

Der Ingwer-Trick: Ein bewährtes Hausmittel, das sogar von der Wissenschaft gestützt wird: Das Kauen von frischem Ingwer oder das Trinken von Ingwertee beruhigt die Magenrezeptoren absolut natürlich und effektiv, ganz ohne Nebenwirkungen.

Mythos 3: "Ein leerer Magen schützt vor der Seekrankheit."

  • Ganz klares Seemannsgarn! Viele Leute denken, wenn nichts im Magen ist, kann auch nichts passieren. Das Gegenteil ist der Fall: Ein leerer Magen ist anfälliger für die Magensäure, was die Übelkeit massiv verstärkt. Zudem führt Unterzuckerung zu Kreislaufproblemen.
  • Die Lösung: Iss vor dem Ablegen eine leichte, fettarme Kleinigkeit. Gut verträglich sind Bananen, Zwieback, Cracker oder trockene Kekse. Vermeide am Abend vor dem Törn histaminreiche Lebensmittel wie Rotwein, alten Käse oder Salami – Histamin triggert das Brechzentrum im Gehirn enorm. Solche Seekrankheit Tipps machen den Unterschied aus, damit das Mitsegeln für Anfänger von Anfang an entspannt verläuft.

Mythos 4: "Alkohol am Vorabend hilft, die Nerven zu beruhigen und den See-Effekt zu beschleunigen."

  • Schön wär's, aber leider falsch! Der gemütliche Sundowner gehört bei sailwithus natürlich dazu, und wenn abends die Sterne über der ruhigen Bucht aufgehen, schmeckt das Kaltgetränk besonders gut. Wer es jedoch übertreibt, zahlt am nächsten Tag den Preis. Alkohol greift direkt in das Gleichgewichtsorgan im Innenohr ein und verstärkt die Symptome der Kinetose um ein Vielfaches. Wenn du das Mitsegeln für Anfänger stressfrei erleben willst, starte den ersten Tag lieber hydriert und ausgeruht.

Mythos 5: "Medikamente machen nur müde und bringen sowieso nichts."

  • Teils-teils. Ältere Generationen von Reisetabletten hatten tatsächlich die Nebenwirkung, dass man den halben Tag verschlafen hat. Moderne Kaugummis (wie Superpep) oder spezielle Pflaster für das Ohr (z.B. Scopoderm) sind extrem gut verträglich und blockieren die Botenstoffe im Gehirn, bevor die Übelkeit überhaupt entstehen kann.
  • Der wichtigste aller Seekrankheit Tipps: Nimm das Medikament rechtzeitig! Wenn dir erst mal speiübel ist, kann der Magen die Wirkstoffe kaum noch aufnehmen. Eine Reisetablette nimmt man am besten 30 Minuten vor dem Auslaufen ein.
Seekrankheit Tipps

Fazit: Keine Angst vor der Welle!

Lass dich von den Mythen nicht verunsichern. Die Angst vor der Übelkeit ist meistens weitaus größer als die Realität. Wenn man die biologischen Abläufe versteht und ein paar grundlegende Verhaltensregeln befolgt, ist das Thema absolut kontrollierbar.

Das Geniale bei sailwithus: Unsere Skipper sind absolute Profis und stellen sich voll und ganz auf dich ein. Sie wählen die Routen so, dass wir bei starkem Wind geschützt in den Buchten bleiben oder entspannte Kurse segeln. So wird das Mitsegeln für Anfänger zu einer sicheren, entspannten und unvergesslichen Erfahrung.

Pack die Sonnenbrille und ein paar Ingwer-Bonbons ein und komm an Bord – der Sommer deines Lebens wartet auf dich!

Häufige Fragen

Allgemein

Welches Revier eignet sich am besten für Anfänger?

Die kroatische Adria und der Peloponnes – kurze Distanzen, geschützte Gewässer, viele sichere Häfen. Auch Mallorca und Sardinien sind geeignet.

Gibt es Duschen und Toiletten an Bord?

Ja. Auf jeder Yacht gibt es mindestens zwei Nasszellen mit Toilette, Waschbecken und Dusche. Die Ausstattung ist zweckmäßig und eher eng. Da Wasser ein knappes Gut ist, sind tägliche lange Duschen nicht möglich. In Häfen können die Wassertanks aufgefüllt werden und es gibt dort meist komfortable Sanitäranlagen.

Wie sieht das Arbeitspensum an Bord aus?

Alle Crewmitglieder helfen aktiv mit. Am ersten Tag fallen Einweisung, Kennenlernen und Einkauf an. Während des Törns sollten alle bereit sein bei Segelmanövern, Steuern, Reinigen, Einkaufen, Kochen sowie beim An- und Ablegen mitzuhelfen. Die Zusammenarbeit macht meist viel Spaß.

Wie sieht ein gewöhnlicher Segeltag aus?

Start meist gegen 10 Uhr nach dem Frühstück. Nach dem Klarieren des Schiffs segelt ihr 2–3 Stunden in eine schöne Bucht für einen Badestopp. Danach weitere 2–3 Stunden in die nächste Bucht oder einen Hafen. Die Tagesgestaltung ist flexibel – auch segelfreie Tage oder Landausflüge sind möglich.

Wann trifft sich die Crew und kann ich außerhalb der empfohlenen Anreisezeit kommen?

Die Crew trifft sich normalerweise zwischen 14 und 16 Uhr in der Marina oder einem nahegelegenen Café.

Ab etwa 17 Uhr kann der Skipper auf die Yacht und die Übergabe durchführen. Währenddessen geht die Crew einkaufen.

Spätere Anreise ist in Ausnahmefällen nach Absprache möglich.

Der Samstag ist ein Organisationstag – ausgelaufen wird meist erst am Sonntag nach der Sicherheitseinweisung.

Ab wann ist der Törn gesichert?

– Mittelmeer: 4 Personen

– Familientörns / Mitsegel-Katamaran: 5 Personen

– Übersee: 5–6 Personen

Welche Bedingungen sollte ich bei der Stornierung beachten?

Du kannst jederzeit stornieren. Die Stornierungsgebühren findest du in den AGBs.

Was ist alles im Angebotspreis enthalten?

– 7 Nächte auf einer Segelyacht

– Deutschsprachige/r Skipper/in

– Voll ausgestattete Küche (Gasherd + Backofen)

– 1 Handtuch pro Person

– Bettwäsche

– Dinghi mit Außenborder

– Navigationsmittel

– Endreinigung

– Sicherungsschein

– Insolvenzversicherung (R+V)

– Seemeilenbestätigung

Zubuchbar: Early Check-in, Grill, SUP

Nicht enthalten: An-/Abreise, Bordkasse, Versicherungen

Was ist die Bordkasse?

Die Bordkasse ist die Gruppenkasse für Lebensmittel, Hafengebühren, Sprit, Ausflüge etc. Jedes Crewmitglied zahlt am Anfang des Törns je nach Revier ca. 200–300 € ein. Ein Crewmitglied verwaltet das Geld. Am Ende wird Restgeld zurückgezahlt. Tipp: App "Splitwise".

Nach Seemannsbrauch wird die Verpflegung des Skippers ebenfalls über die Bordkasse bezahlt.

Was kostet der Törn und welche Kosten kommen vor Ort auf mich zu?

Die Törnpreise findest du im Buchungsformular. Vor Ort kommen ca. 250–350 € Bordkasse für Lebensmittel, Hafengebühren, Diesel etc. hinzu. Der Skipper wird immer mit verpflegt.

Häufige Fragen