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Revierbericht

Schönste Häfen Kroatien

Kroatiens Adriaküste zählt zu den schönsten Segelrevieren der Welt – und ihre Häfen sind das Herz jeder Reise. Von venezianischen Altstädten über UNESCO-Welterbe bis zu lebhaften Insel-Marinas: Die schönsten Häfen Kroatiens verbinden sichere Liegeplätze mit Kultur, Kulinarik und Postkarten-Kulissen. Über 1.000 Inseln, kurze Etappen und zuverlässiges Sommerwetter machen das Land zum Traumziel – auch für Einsteiger. Hier stellen wir dir die schönsten Hafenstädte Kroatiens von Istrien im Norden bis Dalmatien im Süden vor, plus praktische Tipps zum Anlegen.

Die schönsten Häfen Kroatiens im Überblick

HafenRegionHighlight
TrogirDalmatienUNESCO-Altstadt, ideal als Startpunkt
SplitDalmatienDiokletianpalast direkt am Wasser
ŠibenikDalmatienFestungsstadt, Tor zu den Kornaten
HvarInsel HvarMondäner Inselhafen, Nachtleben
Korčula / Vela LukaInsel KorčulaDie "grüne Insel", Marco Polos Heimat
DubrovnikSüddalmatien"Perle der Adria", Stadtmauern
RovinjIstrienVenezianisches Flair, Künstlerstadt
PulaIstrienRömisches Amphitheater am Hafen
ZadarNorddalmatienMeeresorgel & "Gruß an die Sonne"

Trogir – UNESCO-Weltkulturerbe am Wasser

Die winzige, komplett von Wasser umgebene Altstadt von Trogir ist ein UNESCO-Weltkulturerbe aus Stein – ein Labyrinth aus mittelalterlichen Gassen, der prächtigen Kathedrale des Heiligen Laurentius und venezianischen Palästen. Nur Minuten vom Flughafen Split entfernt, ist Trogir der beliebteste Startpunkt für einen Segeltörn ab Trogir. Abends legt man an der Riva-Uferpromenade an und diniert direkt neben der beleuchteten Kamerlengo-Festung.

Hafen und Festung von Trogir, Kroatien
Foto: Niels Elgaard Larsen / CC BY-SA 4.0 via Wikimedia Commons

Split – Leben im Diokletianpalast

Kroatiens zweitgrößte Stadt baut sich rund um den Diokletianpalast – einen 1.700 Jahre alten Römerpalast, in dem heute Cafés, Wohnungen und Bars stecken. Vom Hafen läuft man in wenigen Minuten mitten hinein. Split ist quirlig, jung und ein perfekter Ausgangspunkt für die mitteldalmatinischen Inseln Brač, Hvar und Vis.

Die Riva-Uferpromenade von Split mit Palmen und Booten
Foto: Alistair Young / CC BY 2.0 via Wikimedia Commons

Šibenik – Festungsstadt und Tor zu den Kornaten

Oft übersehen, dabei wunderschön: Šibenik liegt geschützt am Ende eines Fjord-ähnlichen Kanals, überragt von gleich vier Festungen und der UNESCO-gelisteten Kathedrale des Heiligen Jakob. Die Stadt ist das ideale Sprungbrett in den Kornaten-Nationalpark und den Krka-Wasserfall-Nationalpark – ein ruhiger, authentischer Hafen abseits der großen Ströme.

Hafenpromenade von Šibenik mit Fischerboot und Altstadt
Foto: Pudelek (Marcin Szala) / CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons

Hvar – der mondäne Inselhafen

Der Hafen von Hvar-Stadt ist einer der glamourösesten der Adria: Yachten, eine venezianische Piazza, eine Bergfestung und lebhaftes Nachtleben. Gleich vorgelagert liegen die Pakleni-Inseln mit türkisen Buchten – ein Katzensprung zum Ankern und Schwimmen, bevor es abends zurück in den Trubel geht.

Blick vom Wasser auf den Hafen und die Stadt Hvar
Foto: acediscovery / CC BY 4.0 via Wikimedia Commons

Korčula & Vela Luka – die grüne Insel

Korčula, angeblich Heimat von Marco Polo, empfängt dich mit einer ummauerten Altstadt, die aussieht wie ein Mini-Dubrovnik. Am westlichen Ende liegt der geschützte Naturhafen Vela Luka – ruhig, tief in die Bucht eingeschnitten und ideal für einen entspannten Übernachtungsstopp abseits des Trubels.

Traditionelles Segelschiff im Hafen von Korčula bei Sonnenuntergang
Foto: Wojciech Biegun / CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons

Dubrovnik – die Perle der Adria

Keine Liste kroatischer Häfen ist komplett ohne Dubrovnik. Die mächtigen Stadtmauern, die vom Wasser aus am eindrucksvollsten wirken, machen die Einfahrt unvergesslich. Der historische Stadthafen ist klein; die meisten Yachten liegen in der nahen Marina ACI Dubrovnik und fahren mit dem Beiboot oder Bus in die Altstadt.

Der Alte Hafen von Dubrovnik mit Stadtmauern und Booten
Foto: Bernard Gagnon / CC BY-SA 4.0 via Wikimedia Commons

Rovinj & Pula – Istriens Perlen im Norden

Im grünen Istrien verzaubert Rovinj mit venezianischem Flair, bunten Fischerhäusern und einer Kirche hoch über dem Hafen – eine der schönsten Kulissen der ganzen Küste. Weiter südlich liegt Pula mit seinem gewaltigen römischen Amphitheater direkt über dem Hafen. Von hier starten viele Törns durch den Kvarner-Golf ab Pula.

Hafen von Rovinj in Istrien mit Fischerbooten
Foto: Tiefkuehlfan / CC BY-SA 4.0 via Wikimedia Commons

Zadar – wo das Meer Musik macht

Zadar verbindet römische Ruinen mit moderner Kunst: Die Meeresorgel lässt die Wellen Töne spielen, der "Gruß an die Sonne" leuchtet nachts am Kai. Als Tor zu den Kornaten und der Insel Dugi Otok ist Zadar ein hervorragender Ausgangspunkt für Nord-Dalmatien.

Uferpromenade Riva von Zadar bei Sonnenuntergang
Foto: Fred Romero / CC BY 2.0 via Wikimedia Commons

Praktisches: Anlegen & Liegeplätze in Kroatien

In Kroatien liegst du entweder in einer Marina (oft ACI-Marinas mit Strom, Wasser, Duschen und Muring-Leinen) oder längsseits/heckwärts im Stadthafen mitten im Geschehen. Angelegt wird meist mit dem Heck zur Pier, wobei eine vorbereitete Muring-Leine den Bug hält. In der Hochsaison (Juli/August) lohnt es sich, beliebte Häfen wie Hvar oder Dubrovnik früh anzulaufen oder vorzureservieren. Gute Nachricht für Einsteiger: Auf einem betreuten Törn übernimmt der Skipper das Anlegemanöver – du hilfst nur mit Leinen und Fendern.

Wer lieber vor Anker liegt, findet in vielen Buchten Bojenfelder (kostenpflichtig, aber sicherer als eigenes Ankern) oder ankert auf Sand. Für Fahrten in Nationalparks wie die Kornaten oder Krka fällt eine Tagesgebühr an – auf einem geführten Törn ist das meist schon organisiert. Rechne außerdem mit einer geringen Kurtaxe pro Person und Nacht, die in vielen Marinas direkt abgerechnet wird.

Von Hafen zu Hafen: der perfekte Kroatien-Törn

Das Schöne an Kroatien: Die Häfen liegen dicht beieinander, dazwischen locken unzählige einsame Ankerbuchten. Wer die schönsten Liegeplätze und Städte verbinden will, ist auf einem Segeltörn in Kroatien genau richtig – mit erfahrenem Skipper, der die besten Häfen und Buchten kennt. Passend dazu: unsere schönsten Buchten Kroatiens sowie die schönsten Häfen von Korsika, den Kykladen und der Ostsee.

Bereit, diese Häfen selbst anzulaufen? Entdecke unsere Segeltörns und segle von einer Traumstadt zur nächsten.

Häufige Fragen zu den schönsten Häfen Kroatiens

Was ist die schönste Hafenstadt Kroatiens?

Das ist Geschmackssache – ganz vorne liegen meist Dubrovnik (Stadtmauern), Trogir (UNESCO-Altstadt), Rovinj (venezianisches Istrien) und Hvar (mondäner Inselhafen).

Welcher Hafen eignet sich als Startpunkt für einen Törn?

Trogir und Split sind die beliebtesten Startpunkte in Dalmatien (nahe Flughafen Split), Pula und Zadar im Norden. Von dort erreichst du die Inseln in kurzen Etappen.

Wann ist die beste Zeit für einen Hafen-Törn in Kroatien?

Juni und September: warmes Wasser, angenehme Temperaturen und weniger Andrang in den Häfen als im Hochsommer (Juli/August).

Muss ich in Kroatien selbst anlegen können?

Nein. Auf einem betreuten Segeltörn übernimmt der Skipper das Anlegemanöver – du hilfst nur mit Leinen und Fendern und lernst es ganz nebenbei.

Frequently Asked Questions

An Bord

Gibt es Flottillen?

Jede Crew plant ihre Route individuell. Da oft mehrere Yachten parallel unterwegs sind, kann man sich zu Flottillen zusammenschließen. Skipper*innen koordinieren das vor Ort.

Wie viele Seemeilen segelt man in einer Woche?

YouTube:

Welche Sprache wird an Bord gesprochen?

Unsere Gäste und Skipper sind vorwiegend deutschsprachig. Auf internationalen Törns erfolgt die Kommunikation auf Englisch.

Wer ist mein Skipper / meine Skipperin?

Engagierte, erfahrene Skipper*innen, meist im ähnlichen Alter wie die Mitsegelnden. Erfahrung und Persönlichkeit stehen im Vordergrund.

Welcher Service wird inklusive angeboten?

Bettwäsche, Handtücher, Gasnutzung, Batterie, Außenborder.

Wo übernachtet eigentlich der Skipper?

Normalerweise in einer Kabine. Manchmal im Salon oder Cockpit, je nach Yacht.

Ist die Yacht mit ausreichendem Sicherheitsequipment ausgestattet?

Ja. Rettungswesten, Seenotsignale, Lifebelts, Leuchtbojen. Manche Yachten zusätzlich mit Rettungsinsel und EPIRB.

Verfügt der Skipper über ausreichende Qualifikationen?

Ja. Alle Skipper*innen haben die notwendigen Segel- und Funkscheine und erfüllen interne Auswahlkriterien.

Wird den Reisenden am Ende eine Seemeilenbestätigung ausgegeben?

Ja. Der Skipper kann Meilen ins Meilenbuch eintragen oder einen offiziellen Nachweis ausstellen.

Ich bin Veganer*in, ist das ein Problem?

Nein. Die Crew entscheidet selbst, was gekocht wird, und nimmt Rücksicht.

Frequently Asked Questions