Skip to content

Sichere dir am 17.10 deinen Mitsegeltörn in Kroatien.

👉 Jetzt schnell sein!

Sichere Dir jetzt Dein Meilenbuch und Deine sailwithus-Crewwear für Deinen Törn!

👉 Zum Crewshop

Verpass keine Törn-Updates, Insider-Tipps und exklusive Angebote mehr Sowie 20€ Rabatt auf deinen ersten Törn!

👉 Jetzt anmelden

Season Closing Party 2026! Die Saison war legendär – wir feiern die Törns, die Crew und die besten Geschichten des Jahres, sei dabei.

Ticket sichern!
AllgemeinSegeln für Anfänger

Segel richtig trimmen: Die Anleitung für mehr Speed

Entdecke ähnliche Törns Törns ansehen

Zwei Boote, gleicher Wind, gleiche Bauart – und trotzdem segelt das eine spürbar schneller und höher am Wind. Der Unterschied heißt fast immer Segeltrimm. Wer seine Segel richtig trimmt, holt ohne zusätzliche Ausrüstung mehr Speed, mehr Höhe und ein ruhigeres Schiff heraus. Diese Anleitung zeigt dir Schritt für Schritt, wie du Groß- und Vorsegel optimal einstellst.

Was bedeutet "Segel trimmen"?

Segel trimmen heißt, Form und Anstellwinkel der Segel an Wind und Kurs anzupassen. Ziel ist ein Profil, das wie ein Flugzeugflügel optimal Vortrieb erzeugt – nicht zu bauchig, nicht zu flach, ohne Flattern und ohne Übertrimm. Die zwei wichtigsten Stellgrößen sind die Profiltiefe (wie bauchig das Segel steht) und der Twist (die Verwindung zwischen Unter- und Oberliek).

Die wichtigsten Trimmeinrichtungen im Überblick

  • Großschot – reguliert Anstellwinkel und Twist des Großsegels.
  • Traveller (Großschotschlitten) – verändert den Anstellwinkel, ohne den Twist zu beeinflussen.
  • Cunningham / Vorliekstrecker – zieht die Profiltiefe nach vorn, ideal bei zunehmendem Wind.
  • Unterliekstrecker (Outhaul) – steuert die Bauchtiefe im unteren Segeldrittel.
  • Niederholer (Kicker/Bullenstander) – kontrolliert den Twist auf Raumkursen.
  • Achterstagspanner – biegt den Mast und flacht das Großsegel ab.
  • Genua-Holepunkt – bestimmt das Verhältnis von Unter- zu Achterliekspannung der Genua.

Großsegel trimmen – Schritt für Schritt

  1. Grundstellung am Wind: Großschot so weit dichtholen, dass der Baum etwa auf der Mittschiffslinie steht.
  2. Twist über die Schot prüfen: Die Trimmfäden am Achterliek sollen gleichmäßig strömen – flattert der oberste zuerst, ist zu viel Twist drin.
  3. Profiltiefe einstellen: Mit Cunningham und Unterliekstrecker das Profil so flach oder bauchig machen, wie der Wind es verlangt.
  4. In Böen Traveller fieren statt die Schot zu öffnen – so bleibt der Twist erhalten und das Boot läuft ruhiger.

Vorsegel (Genua/Fock) trimmen

Beim Vorsegel ist der Holepunkt entscheidend: Brechen die oberen Trimmfäden zuerst, schiebst du den Holepunkt nach vorn; flattern die unteren zuerst, wandert er nach achtern. Die Schotspannung richtest du nach Wind – bei viel Druck etwas mehr Twist zulassen, damit Höhe und Speed im Gleichgewicht bleiben.

Segel trimmen nach Windstärke

Bei wenig Wind brauchst du ein bauchiges Profil für maximale Kraft: Strecker und Achterstag bleiben lose. Bei viel Wind flachst du die Segel ab und gibst mehr Twist, um Druck aus dem Rigg zu nehmen und das Boot auf den Beinen zu halten. Welche Windstärke gerade herrscht, ordnest du mit unserem Wind-Guide ein – und die Bootsgeschwindigkeit rechnest du bequem mit dem Knoten in km/h Umrechner um.

Die häufigsten Fehler beim Segeltrimm

  • Übertrimmtes Großsegel – die Schot zu dicht, das Boot verliert Höhe und wird langsam.
  • In Böen die Schot statt des Travellers öffnen – kostet Twist-Kontrolle.
  • Falscher Holepunkt der Genua – das Vorsegel steht oben oder unten zu offen.
  • Niederholer auf Raumschots vergessen – das Groß twistet auf und verschenkt Vortrieb.

Häufige Fragen zum Segeltrimm

Was bedeutet Segel trimmen?

Segel trimmen bedeutet, Profilform und Anstellwinkel der Segel über Schoten, Strecker und Traveller an Wind und Kurs anzupassen, um optimalen Vortrieb zu erzeugen.

Wie trimme ich die Segel bei wenig Wind?

Bei Leichtwind stellst du ein bauchiges, kraftvolles Profil ein: Unterliekstrecker und Cunningham lose, Achterstag offen und nur leichte Schotspannung mit etwas Twist.

Was ist der Twist beim Segeltrimm?

Der Twist ist die Verwindung des Segels zwischen Unter- und Oberliek. Er sorgt dafür, dass das Segel über die ganze Höhe sauber zum Wind steht, da der Wind oben anders einfällt als unten.

Segeltrimm lernt man am besten an Bord: Beim Skippertraining von sailwithus übst du Trimm und Manöver unter Anleitung. Die Theorie vertiefst du im Segelkurs-Guide und auf deinem Weg zum eigenen Skipperschein.

Häufige Fragen

Allgemein

Welches Revier eignet sich am besten für Anfänger?

Die kroatische Adria und der Peloponnes – kurze Distanzen, geschützte Gewässer, viele sichere Häfen. Auch Mallorca und Sardinien sind geeignet.

Gibt es Duschen und Toiletten an Bord?

Ja. Auf jeder Yacht gibt es mindestens zwei Nasszellen mit Toilette, Waschbecken und Dusche. Die Ausstattung ist zweckmäßig und eher eng. Da Wasser ein knappes Gut ist, sind tägliche lange Duschen nicht möglich. In Häfen können die Wassertanks aufgefüllt werden und es gibt dort meist komfortable Sanitäranlagen.

Wie sieht das Arbeitspensum an Bord aus?

Alle Crewmitglieder helfen aktiv mit. Am ersten Tag fallen Einweisung, Kennenlernen und Einkauf an. Während des Törns sollten alle bereit sein bei Segelmanövern, Steuern, Reinigen, Einkaufen, Kochen sowie beim An- und Ablegen mitzuhelfen. Die Zusammenarbeit macht meist viel Spaß.

Wie sieht ein gewöhnlicher Segeltag aus?

Start meist gegen 10 Uhr nach dem Frühstück. Nach dem Klarieren des Schiffs segelt ihr 2–3 Stunden in eine schöne Bucht für einen Badestopp. Danach weitere 2–3 Stunden in die nächste Bucht oder einen Hafen. Die Tagesgestaltung ist flexibel – auch segelfreie Tage oder Landausflüge sind möglich.

Wann trifft sich die Crew und kann ich außerhalb der empfohlenen Anreisezeit kommen?

Die Crew trifft sich normalerweise zwischen 14 und 16 Uhr in der Marina oder einem nahegelegenen Café.

Ab etwa 17 Uhr kann der Skipper auf die Yacht und die Übergabe durchführen. Währenddessen geht die Crew einkaufen.

Spätere Anreise ist in Ausnahmefällen nach Absprache möglich.

Der Samstag ist ein Organisationstag – ausgelaufen wird meist erst am Sonntag nach der Sicherheitseinweisung.

Ab wann ist der Törn gesichert?

– Mittelmeer: 4 Personen

– Familientörns / Mitsegel-Katamaran: 5 Personen

– Übersee: 5–6 Personen

Welche Bedingungen sollte ich bei der Stornierung beachten?

Du kannst jederzeit stornieren. Die Stornierungsgebühren findest du in den AGBs.

Was ist alles im Angebotspreis enthalten?

– 7 Nächte auf einer Segelyacht

– Deutschsprachige/r Skipper/in

– Voll ausgestattete Küche (Gasherd + Backofen)

– 1 Handtuch pro Person

– Bettwäsche

– Dinghi mit Außenborder

– Navigationsmittel

– Endreinigung

– Sicherungsschein

– Insolvenzversicherung (R+V)

– Seemeilenbestätigung

Zubuchbar: Early Check-in, Grill, SUP

Nicht enthalten: An-/Abreise, Bordkasse, Versicherungen

Was ist die Bordkasse?

Die Bordkasse ist die Gruppenkasse für Lebensmittel, Hafengebühren, Sprit, Ausflüge etc. Jedes Crewmitglied zahlt am Anfang des Törns je nach Revier ca. 200–300 € ein. Ein Crewmitglied verwaltet das Geld. Am Ende wird Restgeld zurückgezahlt. Tipp: App "Splitwise".

Nach Seemannsbrauch wird die Verpflegung des Skippers ebenfalls über die Bordkasse bezahlt.

Was kostet der Törn und welche Kosten kommen vor Ort auf mich zu?

Die Törnpreise findest du im Buchungsformular. Vor Ort kommen ca. 250–350 € Bordkasse für Lebensmittel, Hafengebühren, Diesel etc. hinzu. Der Skipper wird immer mit verpflegt.

Häufige Fragen