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SkipperSegeln für Anfänger

Segelbegriffe: Die 15 wichtigsten MUSST du kennen – SKS-Prüfungsvorbereitung

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Segelbegriffe: Die 15 wichtigsten MUSST du kennen - SKS-Prüfungsvorbereitung

Die SKS-Prüfung verlangt nicht nur praktisches Können, sondern auch ein solides Verständnis der wichtigsten Segelbegriffe. Wenn du die Sprache an Bord nicht beherrschst, wird sowohl die Theorie- als auch die Praxisprüfung unnötig schwer.

Damit dir das nicht passiert, findest du hier die 15 wichtigsten Segelbegriffe für Anfänger, die du für deine SKS-Prüfung unbedingt kennen musst - klar erklärt und absolut prüfungsrelevant.


1. Krängung

Die Krängung bezeichnet die Neigung des Bootes zur Seite durch Winddruck. Sie ist völlig normal - aber sie beeinflusst Geschwindigkeit und Kurs. Zu starke Krängung → Segel reffen!

Segelbegriffe

2. Luv & Lee

Luv = windzugewandte Seite
Lee = windabgewandte Seite
Zu 100 % prüfungsrelevant - und wichtig für jedes Manöver.


3. Kurs zum Wind

Bezeichnet deine Segelstellung in Abhängigkeit von der Windrichtung:

  • Am Wind
  • Halbwind
  • Raumwind
  • Vorwind

Diese Begriffe musst du sicher beherrschen.


4. Wende

Drehung des Bugs durch den Wind. Der klassische Manöversatz gehört in jede SKS-Praxisprüfung.


5. Halse

Drehung des Hecks durch den Wind - gefährlicher als die Wende wegen des schnell schwingenden Baums.


6. Achterspring

Eine Spring-Leine, die vom Heck schräg nach vorne führt. Sie stabilisiert das Boot beim An- und Ablegen. Die Achterspring ist Teil der prüfungsrelevanten Leinenkunde.


7. Vorleine / Achterleine

Grundlegende Festmacher an Bug und Heck. Jeder SKS-Praxisprüfungsteilnehmer sollte sie korrekt ausbringen können.


8. Lateralplan

Der unter Wasser liegende Teil des Schiffskörpers.
Wichtig für:

  • Abdrift
  • Kursstabilität
  • Manöver mit wenig Fahrt
A person floating in turquoise water near a sailboat under a sunny sky.

9. Abdrift

Seitliche Versetzung des Bootes durch Wind. Typisch beim Manövrieren in Häfen oder bei wenig Fahrt am Wind.


10. Wahre & scheinbare Windrichtung

Der scheinbare Wind ist der Wind, der tatsächlich am Boot ankommt - beeinflusst durch deine Fahrtgeschwindigkeit.

JD SWU 35

11. Patenthalse

Eine ungewollte Halse → extrem gefährlich. Ein Muss für jede SKS-Theorieprüfung.


12. Schiften

Umschlagen der Fock von einer Seite zur anderen - gewollt und kontrolliert.


13. Anluven & Abfallen

Anluven = Richtung Luv drehen
Abfallen = Richtung Lee drehen

Ein zentrales Steuerelement in jedem Manöver.


14. Wichtige Seemannsknoten

Diese Knoten kommen in der SKS-Praxisprüfung IMMER dran:

  • Palstek
  • Webeleinstek
  • Kreuzknoten
  • Stopperstek
  • Schotstek
  • Achtknoten

Wenn du sie blind kannst, hast du einen großen Vorteil.

Eine Frau mit Mütze und Sonnenbrille sitzt auf einem Segelboot und lächelt, während sie einen Knoten in ein Seil bindet. Ein sonniger Tag mit ruhiger See im Hintergrund während ihres Segeltörns.

15. Killen

Wenn Segel flattern, "killen" sie. Das bedeutet: falsche Segelstellung, schlechter Vortrieb. In der Prüfung ein klares Zeichen für falsches Trimmverhalten.


Fazit: Ohne Segelsprache - keine SKS-Prüfung

Die wichtigsten Segelbegriffe für Anfänger sind keine Theorie-Spielerei - du brauchst sie für jedes Manöver, jedes Kommando und jede Entscheidung an Bord. Wenn du diese Begriffe sicher drauf hast, wird deine SKS-Prüfung deutlich leichter.

Häufige Fragen

Allgemein

Welches Revier eignet sich am besten für Anfänger?

Die kroatische Adria und der Peloponnes – kurze Distanzen, geschützte Gewässer, viele sichere Häfen. Auch Mallorca und Sardinien sind geeignet.

Gibt es Duschen und Toiletten an Bord?

Ja. Auf jeder Yacht gibt es mindestens zwei Nasszellen mit Toilette, Waschbecken und Dusche. Die Ausstattung ist zweckmäßig und eher eng. Da Wasser ein knappes Gut ist, sind tägliche lange Duschen nicht möglich. In Häfen können die Wassertanks aufgefüllt werden und es gibt dort meist komfortable Sanitäranlagen.

Wie sieht das Arbeitspensum an Bord aus?

Alle Crewmitglieder helfen aktiv mit. Am ersten Tag fallen Einweisung, Kennenlernen und Einkauf an. Während des Törns sollten alle bereit sein bei Segelmanövern, Steuern, Reinigen, Einkaufen, Kochen sowie beim An- und Ablegen mitzuhelfen. Die Zusammenarbeit macht meist viel Spaß.

Wie sieht ein gewöhnlicher Segeltag aus?

Start meist gegen 10 Uhr nach dem Frühstück. Nach dem Klarieren des Schiffs segelt ihr 2–3 Stunden in eine schöne Bucht für einen Badestopp. Danach weitere 2–3 Stunden in die nächste Bucht oder einen Hafen. Die Tagesgestaltung ist flexibel – auch segelfreie Tage oder Landausflüge sind möglich.

Wann trifft sich die Crew und kann ich außerhalb der empfohlenen Anreisezeit kommen?

Die Crew trifft sich normalerweise zwischen 14 und 16 Uhr in der Marina oder einem nahegelegenen Café.

Ab etwa 17 Uhr kann der Skipper auf die Yacht und die Übergabe durchführen. Währenddessen geht die Crew einkaufen.

Spätere Anreise ist in Ausnahmefällen nach Absprache möglich.

Der Samstag ist ein Organisationstag – ausgelaufen wird meist erst am Sonntag nach der Sicherheitseinweisung.

Ab wann ist der Törn gesichert?

– Mittelmeer: 4 Personen

– Familientörns / Mitsegel-Katamaran: 5 Personen

– Übersee: 5–6 Personen

Welche Bedingungen sollte ich bei der Stornierung beachten?

Du kannst jederzeit stornieren. Die Stornierungsgebühren findest du in den AGBs.

Was ist alles im Angebotspreis enthalten?

– 7 Nächte auf einer Segelyacht

– Deutschsprachige/r Skipper/in

– Voll ausgestattete Küche (Gasherd + Backofen)

– 1 Handtuch pro Person

– Bettwäsche

– Dinghi mit Außenborder

– Navigationsmittel

– Endreinigung

– Sicherungsschein

– Insolvenzversicherung (R+V)

– Seemeilenbestätigung

Zubuchbar: Early Check-in, Grill, SUP

Nicht enthalten: An-/Abreise, Bordkasse, Versicherungen

Was ist die Bordkasse?

Die Bordkasse ist die Gruppenkasse für Lebensmittel, Hafengebühren, Sprit, Ausflüge etc. Jedes Crewmitglied zahlt am Anfang des Törns je nach Revier ca. 200–300 € ein. Ein Crewmitglied verwaltet das Geld. Am Ende wird Restgeld zurückgezahlt. Tipp: App "Splitwise".

Nach Seemannsbrauch wird die Verpflegung des Skippers ebenfalls über die Bordkasse bezahlt.

Was kostet der Törn und welche Kosten kommen vor Ort auf mich zu?

Die Törnpreise findest du im Buchungsformular. Vor Ort kommen ca. 250–350 € Bordkasse für Lebensmittel, Hafengebühren, Diesel etc. hinzu. Der Skipper wird immer mit verpflegt.

Häufige Fragen