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Die 10 häufigsten Charter-Schäden und wie man sie vermeidet

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So schützt du deine Yacht, dein Budget und deinen Segelurlaub

Bei einem Yachtcharter kann viel passieren - besonders, wenn man neu im Spiel ist. Viele Crews befürchten hohe Kosten durch typische Charter-Schäden. Dabei lassen sich die häufigen Schäden bei einer Yachtcharter mit der richtigen Vorbereitung und Aufmerksamkeit ganz einfach vermeiden.

Luftaufnahme eines weißen Segelboots, das auf klarem, türkisfarbenem Wasser schwimmt. Auf dem Segeltörn sind keine Menschen zu sehen, was die Ruhe und Abgeschiedenheit der Umgebung unterstreicht.

In diesem Guide zeigen wir dir die 10 häufigsten Charter-Schäden und geben dir praktische Tipps, wie du dich davor schützt - damit dein Törn entspannt und schadensfrei bleibt.


1. Kratzer im Gelcoat - der Klassiker bei jeder Yachtcharter

Kratzer im Gelcoat entstehen meist beim An- und Ablegen oder wenn Fender falsch gesetzt wurden.
Vermeidung:

  • Fender großzügig setzen (und lieber einmal zu viel als zu wenig).
  • Beim Anlegen langsam fahren - Schrittgeschwindigkeit ist Pflicht.
  • Eine Person fürs Bug- und Heck-Monitoring einteilen.

2. Fender vergessen - kleine Ursache, große Wirkung

Es klingt banal, aber einer der häufigsten Schäden bei Yachtchartern passiert, weil Crews schlicht die Fender vergessen - besonders beim Ablegen.
Vermeidung:

  • Fender-Checkliste vor jedem Hafenmanöver.
  • Rollenverteilung klar kommunizieren: Wer holt Fender rein? Wer setzt sie?

3. Muring-Leine in der Schraube - teurer Anfängerfehler

Einmal unachtsam, und schon ist die Muring-Leine in der Schraube - einer der kostspieligsten Schäden überhaupt.
Vermeidung:

  • Niemals rückwärts fahren, bevor klar ist, wo die Muring liegt.
  • Kommunikation mit der Crew: Eine Person beobachtet nur die Muring.
  • Leerlauf einlegen, wenn etwas unklar ist.

4. Ankerverlust - oft durch falsches Einfahren

Ein Ankerverlust passiert meist durch falsches Ankermanöver oder schlechte Bodenbedingungen.
Vermeidung:

  • Immer ausreichend Kette stecken (mind. 4-5-fache Wassertiefe).
  • Rückwärts einfahren, bis der Anker sitzt.
  • Ankeralarm nutzen - besonders nachts.
Nahaufnahme von Bootsanker und Ankerkette, dahinter Meer und Segelboote

5. Beschädigte Reling oder Bugkorb

Oft die Folge von harten Hafenmanövern oder ungünstigen Windverhältnissen.
Vermeidung:

  • Bugschutz-Fender (Ballfender) nutzen.
  • Immer langsam anfahren - niemals hektisch werden.

6. Schäden am Ruder - meist durch Grundberührung

Zu dicht an Land oder zu seichtem Wasser gesegelt? Schnell kommt es zu Ruderschäden.
Vermeidung:

  • Navionics / Seekarten regelmäßig checken.
  • Bei unsicheren Bedingungen lieber Motor nutzen und Crewposition anpassen.

7. Segelschäden durch falsches Reffen

Zu spät gerefft? Böen unterschätzt? Das kann teuer werden.
Vermeidung:

  • "Reef early - reef often."
  • Bimini und Großbaum regelmäßig beobachten.
  • Nur Crewmitglieder mit Einweisung an die Leinen lassen.
Die 10 häufigsten Charter-Schäden und wie man sie vermeidet

8. Motorüberhitzung durch Seegras im Ansaugfilter

Häufig bei flachen Buchten oder kroatischen Hotspots.
Vermeidung:

  • Temperaturanzeige regelmäßig prüfen.
  • Ansaugfilter spülen, wenn die Temperatur steigt.
  • Seegras-Felder meiden.

9. Toilettenverstopfung - unangenehm & unnötig teuer

Eine der häufigsten Schadenmeldungen beim Yachtcharter.
Vermeidung:

  • Nur benutzen, was "durch einen Ring passt".
  • Immer Crew-Briefing zur Bordtoilette machen.

10. Schäden am Dinghy - besonders an Motor & Propeller

Beim Strandsetzen oder durch falsche Befestigung am Heck.
Vermeidung:

  • Dinghy immer hochziehen oder richtig verzurren.
  • "Flachwasser" ernst nehmen.
  • Nur erfahrene Crewmitglieder fahren lassen.
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Fazit: Charter-Schäden vermeiden ist einfach - wenn man vorbereitet ist

Die meisten häufigen Schäden bei einer Yachtcharter entstehen nicht durch Pech, sondern durch mangelnde Kommunikation oder fehlende Routine.
Wenn deine Crew aufmerksam ist - und niemand die Fender vergisst, keine Muring-Leine in die Schraube kommt und ihr Kratzer im Gelcoat vermeidet - wird der Törn nicht nur entspannter, sondern auch günstiger.

Mit diesen Tipps bist du bestens vorbereitet und kannst deinen Segeltörn genießen, ohne dir Sorgen um unnötige Reparaturkosten machen zu müssen.

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Häufige Fragen zu Charter-Schäden

Was sind die häufigsten Charter-Schäden?

Anlege- und Manöverschäden, Grundberührungen sowie Schäden an Fendern, Leinen und Sanitär.

Wer haftet für Charter-Schäden?

Meist der Charterer über die Kaution – eine Kautionsversicherung reduziert das finanzielle Risiko.

Wie vermeidet man Schäden?

Durch sorgfältige Bootsübergabe, vorsichtige Manöver und klare Kommunikation an Bord.

Frequently Asked Questions

Allgemein

Welches Revier eignet sich am besten für Anfänger?

Die kroatische Adria und der Peloponnes – kurze Distanzen, geschützte Gewässer, viele sichere Häfen. Auch Mallorca und Sardinien sind geeignet.

Gibt es Duschen und Toiletten an Bord?

Ja. Auf jeder Yacht gibt es mindestens zwei Nasszellen mit Toilette, Waschbecken und Dusche. Die Ausstattung ist zweckmäßig und eher eng. Da Wasser ein knappes Gut ist, sind tägliche lange Duschen nicht möglich. In Häfen können die Wassertanks aufgefüllt werden und es gibt dort meist komfortable Sanitäranlagen.

Wie sieht das Arbeitspensum an Bord aus?

Alle Crewmitglieder helfen aktiv mit. Am ersten Tag fallen Einweisung, Kennenlernen und Einkauf an. Während des Törns sollten alle bereit sein bei Segelmanövern, Steuern, Reinigen, Einkaufen, Kochen sowie beim An- und Ablegen mitzuhelfen. Die Zusammenarbeit macht meist viel Spaß.

Wie sieht ein gewöhnlicher Segeltag aus?

Start meist gegen 10 Uhr nach dem Frühstück. Nach dem Klarieren des Schiffs segelt ihr 2–3 Stunden in eine schöne Bucht für einen Badestopp. Danach weitere 2–3 Stunden in die nächste Bucht oder einen Hafen. Die Tagesgestaltung ist flexibel – auch segelfreie Tage oder Landausflüge sind möglich.

Wann trifft sich die Crew und kann ich außerhalb der empfohlenen Anreisezeit kommen?

Die Crew trifft sich normalerweise zwischen 14 und 16 Uhr in der Marina oder einem nahegelegenen Café.

Ab etwa 17 Uhr kann der Skipper auf die Yacht und die Übergabe durchführen. Währenddessen geht die Crew einkaufen.

Spätere Anreise ist in Ausnahmefällen nach Absprache möglich.

Der Samstag ist ein Organisationstag – ausgelaufen wird meist erst am Sonntag nach der Sicherheitseinweisung.

Ab wann ist der Törn gesichert?

– Mittelmeer: 4 Personen

– Familientörns / Mitsegel-Katamaran: 5 Personen

– Übersee: 5–6 Personen

Welche Bedingungen sollte ich bei der Stornierung beachten?

Du kannst jederzeit stornieren. Die Stornierungsgebühren findest du in den AGBs.

Was ist alles im Angebotspreis enthalten?

– 7 Nächte auf einer Segelyacht

– Deutschsprachige/r Skipper/in

– Voll ausgestattete Küche (Gasherd + Backofen)

– 1 Handtuch pro Person

– Bettwäsche

– Dinghi mit Außenborder

– Navigationsmittel

– Endreinigung

– Sicherungsschein

– Insolvenzversicherung (R+V)

– Seemeilenbestätigung

Zubuchbar: Early Check-in, Grill, SUP

Nicht enthalten: An-/Abreise, Bordkasse, Versicherungen

Was ist die Bordkasse?

Die Bordkasse ist die Gruppenkasse für Lebensmittel, Hafengebühren, Sprit, Ausflüge etc. Jedes Crewmitglied zahlt am Anfang des Törns je nach Revier ca. 200–300 € ein. Ein Crewmitglied verwaltet das Geld. Am Ende wird Restgeld zurückgezahlt. Tipp: App "Splitwise".

Nach Seemannsbrauch wird die Verpflegung des Skippers ebenfalls über die Bordkasse bezahlt.

Was kostet der Törn und welche Kosten kommen vor Ort auf mich zu?

Die Törnpreise findest du im Buchungsformular. Vor Ort kommen ca. 250–350 € Bordkasse für Lebensmittel, Hafengebühren, Diesel etc. hinzu. Der Skipper wird immer mit verpflegt.

Frequently Asked Questions