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Nicht kategorisiertSegeln für Anfänger

Backbord und Steuerbord verständlich erklärt

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Backbord ist die linke Seite eines Schiffes in Fahrtrichtung, Steuerbord die rechte. Diese Begriffe gelten immer in Fahrtrichtung – unabhängig davon, wohin die Crew gerade schaut. Genau das macht sie an Bord so wichtig: Sie verhindern gefährliche Missverständnisse.

Kurz erklärt: Backbord = links = rot. Steuerbord = rechts = grün. Eselsbrücke: „Backbord" und „links" sind die längeren Wörter – „Steuerbord" und „rechts" die kürzeren.

Backbord & Steuerbord auf einen Blick

Klicke auf die Seiten des Schiffes – so prägst du dir die Lage am schnellsten ein. Du blickst hier von oben auf ein Boot, der Bug zeigt nach oben:

▲ BUG (vorne / Fahrtrichtung)
🔴 BACKBORD links · rotes Licht
🟢 STEUERBORD rechts · grünes Licht
▼ HECK (hinten)

Warum nicht einfach „rechts" und „links"?

Stell dir vor, der Skipper ruft: „Fender auf der rechten Seite ausbringen!" – aber ein Crewmitglied steht mit dem Gesicht zum Heck. Dessen „rechts" ist dann das „links" des Skippers. In einem Manöver kann dieses Missverständnis teuer werden.

Deshalb beziehen sich Backbord und Steuerbord immer auf die Fahrtrichtung des Schiffes – nie auf die Blickrichtung einer Person. Jeder an Bord meint damit dieselbe Seite, egal wohin er gerade schaut. Diese Eindeutigkeit ist auf See ein Sicherheitsfaktor.

Die besten Eselsbrücken

Mit diesen Merkhilfen verwechselst du die Seiten nie wieder:

🔴 Backbord = links

Backbord beginnt mit B – wie Blut. Und Blut ist rot, genau wie das Positionslicht auf der Backbordseite.

🟢 Steuerbord = rechts

Das R in Steuerbord steht für rechts. Merke zusätzlich: Steuerbord und rechts – beides klingt „positiv", grün wie freie Fahrt.

Profi-Tipp: „Backbord" und „links" haben beide acht Buchstaben. „Steuerbord" ist länger, aber „rechts" und das R darin helfen sofort weiter.

Positionslichter: Rot und Grün in der Nacht

Nachts erkennst du die Fahrtrichtung anderer Schiffe an ihren Positionslichtern. Diese Regel ist weltweit einheitlich:

SeiteRichtungLichtFahrwassertonne
BackbordlinksRotRot, stumpf (Zylinder)
SteuerbordrechtsGrünGrün, spitz (Kegel)

Siehst du nachts an einem Schiff ein grünes Licht, blickst du auf dessen Steuerbordseite. Ein rotes Licht zeigt die Backbordseite. So lässt sich auch im Dunkeln einschätzen, in welche Richtung ein anderes Boot fährt – entscheidend für Ausweichmanöver.

Merksatz für die Vorfahrt: „Rot vor Grün" gilt nicht – im Gegenteil. Begegnen sich zwei Boote, hat oft das Schiff Vorfahrt, das das andere auf seiner Steuerbordseite (grün) sieht. Im Zweifel gilt: ausweichen und Abstand halten.

Woher kommen die Begriffe?

Steuerbord stammt aus der Zeit, als Schiffe ihr Steuerruder an der rechten Seite des Rumpfes hatten – das „Steuer-Bord". Damit das Ruder beim Anlegen nicht beschädigt wurde, legten die Schiffe mit der linken Seite am Kai an.

Diese linke Seite wurde so zur „Lade-" oder „Rückseite". Backbord leitet sich vermutlich vom altnordischen bak („Rücken") ab: Der Steuermann stand am rechten Ruder und kehrte der linken Seite den Rücken zu.

Backbord und Steuerbord auf Englisch: Port und Starboard

International heißen die Seiten Port (Backbord, links) und Starboard (Steuerbord, rechts). "Starboard" leitet sich – wie das deutsche "Steuerbord" – vom früheren Steuerruder an der rechten Schiffsseite ab. "Port" (englisch für Hafen) entstand, weil das Schiff mit der ruderfreien linken Seite am Hafen anlegte. Auch in der Luft- und Raumfahrt bezeichnen Port und Starboard die linke bzw. rechte Seite – die Begriffe sind also weit über die Seefahrt hinaus gebräuchlich.

Steuerbordbug, Backbordbug und die Ausweichregel

Beim Segeln zählt die Seite, von der der Wind einfällt: Ein Boot liegt auf Steuerbordbug, wenn der Wind von Steuerbord (rechts) kommt, und auf Backbordbug, wenn er von Backbord (links) kommt. Daraus folgt eine der wichtigsten Vorfahrtsregeln unter Segelbooten: Steuerbord vor Backbord – das Boot auf Backbordbug muss dem Boot auf Steuerbordbug ausweichen. Wer diese Regel verinnerlicht, vermeidet Kollisionen und bewegt sich souverän im Revier.

Häufige Fragen zu Backbord und Steuerbord

Was ist Backbord, was ist Steuerbord?
Backbord ist die linke Seite eines Schiffes in Fahrtrichtung (rotes Licht), Steuerbord die rechte Seite (grünes Licht). Beide Begriffe gelten immer in Fahrtrichtung, unabhängig von der Blickrichtung der Crew.
Welche Farbe hat Backbord, welche Steuerbord?
Backbord ist rot, Steuerbord ist grün. Diese Farben gelten für die Positionslichter nachts und für die Fahrwassertonnen.
Wie merke ich mir Backbord und Steuerbord?
Eselsbrücke: „Backbord" wie „Blut" (rot, links). Das „r" in Steuerbord steht für „rechts" (grün).
Warum sagt man nicht einfach rechts und links?
Weil „rechts" und „links" von der Blickrichtung abhängen. Backbord und Steuerbord beziehen sich dagegen immer auf die Fahrtrichtung des Schiffes – jeder an Bord meint dieselbe Seite. Das verhindert Missverständnisse bei Manövern.
Was bedeutet die rechte Seite beim Boot?
Die rechte Seite in Fahrtrichtung heißt Steuerbord und ist mit einem grünen Positionslicht gekennzeichnet. Der Name kommt vom früheren Steuerruder an der rechten Bordseite.
Was bedeutet Steuerbord und Backbord?
Steuerbord und Backbord bezeichnen die beiden Seiten eines Schiffes in Blickrichtung Bug: Steuerbord ist rechts (grün), Backbord ist links (rot). Anders als "rechts" und "links" bleiben diese Begriffe gleich, egal in welche Richtung man gerade schaut.
Steuerbord-Eselsbrücke: Wie merke ich mir die Seiten?
Die bekannteste Steuerbord-Eselsbrücke: "Backbord" klingt wie "Batterie leer" → rot → links. Steuerbord ist dann die andere Seite: rechts und grün. Zweite Merkhilfe: Das längere Wort "Steuerbord" gehört zur Seite, auf der früher das Steuerruder (rechts) saß.
Gilt "Backbord vor Steuerbord" oder "Steuerbord vor Backbord"?
Beim Segeln gilt Steuerbord vor Backbord: Wer den Wind von Steuerbord (rechts) bekommt, hat Vorfahrt. Die oft gesuchte Regel "Backbord vor Steuerbord" ist ein verbreiteter Irrtum – das Boot auf dem Backbordbug muss ausweichen.
Welche Farbe haben Steuerbord und Backbord?
Steuerbord ist grün, Backbord ist rot. Nachts zeigt das grüne Positionslicht die rechte (Steuerbord-)Seite, das rote die linke (Backbord-)Seite – so erkennt man auch im Dunkeln die Fahrtrichtung anderer Schiffe.
Ist Backbord links oder rechts?
Backbord ist immer die linke Seite des Schiffes in Fahrtrichtung (nach vorn zum Bug geschaut) – Farbe rot. Steuerbord ist entsprechend rechts und grün.
Was ist Steuerbord und was ist Backbord?
Steuerbord ist die rechte, Backbord die linke Schiffsseite – jeweils in Fahrtrichtung gesehen. Die Begriffe bleiben gleich, egal wohin die Crew gerade blickt, und vermeiden so Verwechslungen mit "rechts" und "links".

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Frequently Asked Questions

Allgemein

Welches Revier eignet sich am besten für Anfänger?

Die kroatische Adria und der Peloponnes – kurze Distanzen, geschützte Gewässer, viele sichere Häfen. Auch Mallorca und Sardinien sind geeignet.

Gibt es Duschen und Toiletten an Bord?

Ja. Auf jeder Yacht gibt es mindestens zwei Nasszellen mit Toilette, Waschbecken und Dusche. Die Ausstattung ist zweckmäßig und eher eng. Da Wasser ein knappes Gut ist, sind tägliche lange Duschen nicht möglich. In Häfen können die Wassertanks aufgefüllt werden und es gibt dort meist komfortable Sanitäranlagen.

Wie sieht das Arbeitspensum an Bord aus?

Alle Crewmitglieder helfen aktiv mit. Am ersten Tag fallen Einweisung, Kennenlernen und Einkauf an. Während des Törns sollten alle bereit sein bei Segelmanövern, Steuern, Reinigen, Einkaufen, Kochen sowie beim An- und Ablegen mitzuhelfen. Die Zusammenarbeit macht meist viel Spaß.

Wie sieht ein gewöhnlicher Segeltag aus?

Start meist gegen 10 Uhr nach dem Frühstück. Nach dem Klarieren des Schiffs segelt ihr 2–3 Stunden in eine schöne Bucht für einen Badestopp. Danach weitere 2–3 Stunden in die nächste Bucht oder einen Hafen. Die Tagesgestaltung ist flexibel – auch segelfreie Tage oder Landausflüge sind möglich.

Wann trifft sich die Crew und kann ich außerhalb der empfohlenen Anreisezeit kommen?

Die Crew trifft sich normalerweise zwischen 14 und 16 Uhr in der Marina oder einem nahegelegenen Café.

Ab etwa 17 Uhr kann der Skipper auf die Yacht und die Übergabe durchführen. Währenddessen geht die Crew einkaufen.

Spätere Anreise ist in Ausnahmefällen nach Absprache möglich.

Der Samstag ist ein Organisationstag – ausgelaufen wird meist erst am Sonntag nach der Sicherheitseinweisung.

Ab wann ist der Törn gesichert?

– Mittelmeer: 4 Personen

– Familientörns / Mitsegel-Katamaran: 5 Personen

– Übersee: 5–6 Personen

Welche Bedingungen sollte ich bei der Stornierung beachten?

Du kannst jederzeit stornieren. Die Stornierungsgebühren findest du in den AGBs.

Was ist alles im Angebotspreis enthalten?

– 7 Nächte auf einer Segelyacht

– Deutschsprachige/r Skipper/in

– Voll ausgestattete Küche (Gasherd + Backofen)

– 1 Handtuch pro Person

– Bettwäsche

– Dinghi mit Außenborder

– Navigationsmittel

– Endreinigung

– Sicherungsschein

– Insolvenzversicherung (R+V)

– Seemeilenbestätigung

Zubuchbar: Early Check-in, Grill, SUP

Nicht enthalten: An-/Abreise, Bordkasse, Versicherungen

Was ist die Bordkasse?

Die Bordkasse ist die Gruppenkasse für Lebensmittel, Hafengebühren, Sprit, Ausflüge etc. Jedes Crewmitglied zahlt am Anfang des Törns je nach Revier ca. 200–300 € ein. Ein Crewmitglied verwaltet das Geld. Am Ende wird Restgeld zurückgezahlt. Tipp: App "Splitwise".

Nach Seemannsbrauch wird die Verpflegung des Skippers ebenfalls über die Bordkasse bezahlt.

Was kostet der Törn und welche Kosten kommen vor Ort auf mich zu?

Die Törnpreise findest du im Buchungsformular. Vor Ort kommen ca. 250–350 € Bordkasse für Lebensmittel, Hafengebühren, Diesel etc. hinzu. Der Skipper wird immer mit verpflegt.

Frequently Asked Questions