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Wie vermeidet man Overtourism: Tipps für deinen Segelurlaub

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Overtourism ist ein zunehmendes Problem für viele beliebte Reiseziele weltweit. Wenn du deinen Segelurlaub nachhaltig gestalten möchtest, gibt es mehrere Maßnahmen, die du ergreifen kannst, um den negativen Auswirkungen des Massentourismus entgegenzuwirken. Hier erfährst du, wie du Overtourism vermeidest und deinen Segelurlaub nachhaltig und verantwortungsvoll planst.

Eine Menschenmenge, von hinten und oben gesehen, viele halten Kameras und Smartphones hoch und fokussieren auf etwas außerhalb des Sichtfelds. Die Szene lässt auf eine geschäftige öffentliche Veranstaltung oder eine Touristenattraktion schließen, die von Übertourismus geplagt ist. Die Personen sind unterschiedlichen Alters und leger gekleidet. Das ist Overtourism.

1. Wähle weniger bekannte Segelreviere

Statt die üblichen, stark frequentierten Segelziele anzusteuern, suche nach weniger bekannten, aber ebenso reizvollen Reisezielen. Kleine Inseln oder abgelegene Buchten, die nicht so stark frequentiert sind, bieten oft genauso schöne Erlebnisse und helfen, den Druck auf populäre Orte zu reduzieren. Diese versteckten Juwelen bieten dir nicht nur mehr Ruhe, sondern auch eine authentischere Erfahrung. Die Skipper von sailwithus kennen wunderschöne, unberührte Buchten in allen Revieren.

Ein Segelboot schwimmt friedlich auf ruhigem Wasser während eines leuchtenden Sonnenuntergangs und träumt vielleicht von einer Atlantiküberquerung. Der Himmel ist in Orange-, Rosa- und Lilatönen gefärbt. Im Hintergrund zeichnen sich Berge und Hügel ab, was zu der ruhigen und malerischen Szene beiträgt. Sieht nach einem perfekten, umweltfreundlichen Segelurlaub aus.

2. Reise außerhalb der Hauptsaison

Der Tourismus erreicht oft seinen Höhepunkt während der Sommermonate oder an Feiertagen. Wenn du außerhalb der Hauptsaison reist, kannst du den Menschenmengen entkommen und gleichzeitig von besseren Preisen profitieren. Viele Segelreviere sind auch in der Nebensaison faszinierend und bieten ein anderes, oft noch schöneres Erlebnis ohne den Trubel der Hauptsaison.

3. Praktiziere umweltfreundliches Segeln

Beim Segeln kannst du aktiv zum Umweltschutz beitragen. Achte darauf, deinen Müll immer korrekt zu entsorgen und vermeide es, in Naturschutzgebieten zu ankern. Nutze umweltfreundliche Produkte an Bord und halte dich an die Regeln und Richtlinien zum Schutz der Natur. Dies trägt dazu bei, die Umweltbelastung zu minimieren und die Schönheit der Segelziele zu bewahren.

Eine Frau mit Sonnenbrille hält eine große Tasche in der Hand und läuft an einer Promenade entlang, an der Segeljachten vor Anker liegen und Hügel in der Ferne zu sehen sind. An einem sonnigen Tag laufen Menschen um sie herum. Sie betreibt umweltfreundliches Segeln.

4. Unterstütze lokale Gemeinschaften

Wähle lokale Anbieter für deine Ausflüge, Aktivitäten und Verpflegung. Der Besuch von Familienbetrieben oder lokalen Restaurants unterstützt die Wirtschaft der Region und hilft den Bewohnern, vom Tourismus zu profitieren, ohne dass sie überrannt werden. Zudem kannst du so authentischere Erlebnisse genießen und die lokale Kultur auf respektvolle Weise kennenlernen.

5. Vermeide überlaufene Ankerplätze

Wie bei touristischen Sehenswürdigkeiten gibt es auch bei Ankerplätzen stark frequentierte Orte, die oft überlastet sind. Plane deinen Besuch so, dass du weniger frequentierte Buchten oder Hafenanlagen ansteuerst. Dies reduziert nicht nur den Stress für die Umgebung, sondern ermöglicht dir auch ein entspannteres und angenehmeres Segelerlebnis.

Ein atemberaubender Küstenblick mit einem türkisfarbenen Meer, umgeben von hohen, schroffen Klippen, mit Segelbooten, die sanft im klaren Wasser treiben, und üppigem Grün im Vordergrund. leere Bucht sieht sehr umweltfreundlich aus.

Overtourism zu vermeiden, ist eine Herausforderung, aber als verantwortungsbewusster Reisender kannst du einen großen Unterschied machen. Durch die Wahl weniger bekannter Segelreviere, das Reisen außerhalb der Hauptsaison, umweltfreundliches Verhalten und die Unterstützung lokaler Gemeinschaften trägst du dazu bei, die negativen Auswirkungen des Massentourismus zu reduzieren. Mit diesen Tipps kannst du deinen Segelurlaub genießen und gleichzeitig dazu beitragen, dass auch zukünftige Generationen die Schönheit und Ruhe der Reiseziele erleben können. Segle nachhaltig und erlebe unvergessliche Momente auf respektvolle Weise!

Frequently Asked Questions

Allgemein

Welches Revier eignet sich am besten für Anfänger?

Die kroatische Adria und der Peloponnes – kurze Distanzen, geschützte Gewässer, viele sichere Häfen. Auch Mallorca und Sardinien sind geeignet.

Gibt es Duschen und Toiletten an Bord?

Ja. Auf jeder Yacht gibt es mindestens zwei Nasszellen mit Toilette, Waschbecken und Dusche. Die Ausstattung ist zweckmäßig und eher eng. Da Wasser ein knappes Gut ist, sind tägliche lange Duschen nicht möglich. In Häfen können die Wassertanks aufgefüllt werden und es gibt dort meist komfortable Sanitäranlagen.

Wie sieht das Arbeitspensum an Bord aus?

Alle Crewmitglieder helfen aktiv mit. Am ersten Tag fallen Einweisung, Kennenlernen und Einkauf an. Während des Törns sollten alle bereit sein bei Segelmanövern, Steuern, Reinigen, Einkaufen, Kochen sowie beim An- und Ablegen mitzuhelfen. Die Zusammenarbeit macht meist viel Spaß.

Wie sieht ein gewöhnlicher Segeltag aus?

Start meist gegen 10 Uhr nach dem Frühstück. Nach dem Klarieren des Schiffs segelt ihr 2–3 Stunden in eine schöne Bucht für einen Badestopp. Danach weitere 2–3 Stunden in die nächste Bucht oder einen Hafen. Die Tagesgestaltung ist flexibel – auch segelfreie Tage oder Landausflüge sind möglich.

Wann trifft sich die Crew und kann ich außerhalb der empfohlenen Anreisezeit kommen?

Die Crew trifft sich normalerweise zwischen 14 und 16 Uhr in der Marina oder einem nahegelegenen Café.

Ab etwa 17 Uhr kann der Skipper auf die Yacht und die Übergabe durchführen. Währenddessen geht die Crew einkaufen.

Spätere Anreise ist in Ausnahmefällen nach Absprache möglich.

Der Samstag ist ein Organisationstag – ausgelaufen wird meist erst am Sonntag nach der Sicherheitseinweisung.

Ab wann ist der Törn gesichert?

– Mittelmeer: 4 Personen

– Familientörns / Mitsegel-Katamaran: 5 Personen

– Übersee: 5–6 Personen

Welche Bedingungen sollte ich bei der Stornierung beachten?

Du kannst jederzeit stornieren. Die Stornierungsgebühren findest du in den AGBs.

Was ist alles im Angebotspreis enthalten?

– 7 Nächte auf einer Segelyacht

– Deutschsprachige/r Skipper/in

– Voll ausgestattete Küche (Gasherd + Backofen)

– 1 Handtuch pro Person

– Bettwäsche

– Dinghi mit Außenborder

– Navigationsmittel

– Endreinigung

– Sicherungsschein

– Insolvenzversicherung (R+V)

– Seemeilenbestätigung

Zubuchbar: Early Check-in, Grill, SUP

Nicht enthalten: An-/Abreise, Bordkasse, Versicherungen

Was ist die Bordkasse?

Die Bordkasse ist die Gruppenkasse für Lebensmittel, Hafengebühren, Sprit, Ausflüge etc. Jedes Crewmitglied zahlt am Anfang des Törns je nach Revier ca. 200–300 € ein. Ein Crewmitglied verwaltet das Geld. Am Ende wird Restgeld zurückgezahlt. Tipp: App "Splitwise".

Nach Seemannsbrauch wird die Verpflegung des Skippers ebenfalls über die Bordkasse bezahlt.

Was kostet der Törn und welche Kosten kommen vor Ort auf mich zu?

Die Törnpreise findest du im Buchungsformular. Vor Ort kommen ca. 250–350 € Bordkasse für Lebensmittel, Hafengebühren, Diesel etc. hinzu. Der Skipper wird immer mit verpflegt.

Frequently Asked Questions