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AllgemeinSegeln für Anfänger

Beaufortskala: Windstärken-Tabelle (0–12) einfach erklärt

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Die Beaufortskala teilt die Windstärke in 13 Stufen von 0 (Windstille) bis 12 (Orkan) ein. Sie wurde 1806 vom britischen Admiral Sir Francis Beaufort entwickelt und beschreibt den Wind über seine sichtbare Wirkung auf See und an Land – ganz ohne Messgerät. Hier findest du die komplette Tabelle mit Knoten, km/h und Wirkung auf die See.

Beaufortskala: Windstärken-Tabelle (0–12)

BftBezeichnungKnotenkm/hWirkung auf See
0Windstille<1<1spiegelglatte See
1leiser Zug1–31–5kleine Kräuselwellen
2leichte Brise4–66–11kleine, kurze Wellen
3schwache Brise7–1012–19Anfänge von Schaumköpfen
4mäßige Brise11–1520–28kleine, länger werdende Wellen – ideales Segelwetter
5frische Brise16–2129–38mäßige Wellen, überall Schaumkronen
6starker Wind22–2739–49größere Wellen, Gischt – Reffen, anspruchsvoll
7steifer Wind28–3350–61See türmt sich, Schaumstreifen
8stürmischer Wind34–4062–74mäßig hohe Wellen, Gischtstreifen
9Sturm41–4775–88hohe Wellen, dichter Schaum
10schwerer Sturm48–5589–102sehr hohe Wellen, weiße See
11orkanartiger Sturm56–63103–117außergewöhnlich hohe Wellen
12Orkan≥64≥118See vollkommen weiß, Luft voll Gischt

Faustregel: 1 Beaufort entspricht grob der Windgeschwindigkeit in Knoten geteilt durch 5. Genau umrechnen kannst du Werte mit unserem Knoten-in-km/h-Rechner.

Was ist die Beaufortskala?

Die Beaufortskala (Einheit: Bft) ist eine Schätzskala für die Windstärke. Statt exakter Messung beschreibt sie, wie sich der Wind auf das Wasser auswirkt – von der spiegelglatten See bis zu meterhohen, brechenden Wellen. Genau das macht sie für Segler so praktisch: Ein Blick auf die See genügt, um die Windstärke einzuschätzen.

Ab welcher Windstärke kann man segeln?

Angenehmes Segeln beginnt meist bei 3 bis 4 Beaufort – genug Wind für zügige Fahrt, aber gut beherrschbar. Ab 6 Bft (starker Wind) wird es anspruchsvoll: Es wird gerefft, und Erfahrung zahlt sich aus. Welche Winde dich in den beliebtesten Revieren erwarten, liest du in unserem Guide zu den wichtigsten Winden beim Segeln und unter Windrichtungen beim Segeln. Keine Sorge als Einsteiger: Auf unseren Mitsegel-Törns hast du immer einen erfahrenen Skipper an Bord.


❓ Häufige Fragen zur Beaufortskala

Wie viel km/h ist Windstärke 5, 6 oder 7?

Windstärke 5 (frische Brise) entspricht 29–38 km/h, Windstärke 6 (starker Wind) 39–49 km/h und Windstärke 7 (steifer Wind) 50–61 km/h.

Ab welcher Windstärke spricht man von Sturm?

Ab 9 Beaufort (75–88 km/h) spricht man offiziell von Sturm. 10 Bft ist schwerer Sturm, 11 Bft orkanartiger Sturm und ab 12 Bft (≥ 118 km/h) herrscht Orkan.

Wie wird die Windstärke gemessen?

Ursprünglich wurde die Windstärke anhand der sichtbaren Wirkung auf See und Land geschätzt. Heute messen Anemometer die Windgeschwindigkeit, die sich über die Beaufortskala in Stufen 0–12 einordnen lässt.

Welche Windstärke ist ideal zum Segeln?

Für entspanntes Segeln sind 3–4 Beaufort ideal. Ab 6 Bft wird es sportlich und erfordert Erfahrung bzw. einen Skipper. Auf einem geführten Segeltörn übernimmt der Skipper genau diese Einschätzung für dich.

Häufige Fragen

Allgemein

Welches Revier eignet sich am besten für Anfänger?

Die kroatische Adria und der Peloponnes – kurze Distanzen, geschützte Gewässer, viele sichere Häfen. Auch Mallorca und Sardinien sind geeignet.

Gibt es Duschen und Toiletten an Bord?

Ja. Auf jeder Yacht gibt es mindestens zwei Nasszellen mit Toilette, Waschbecken und Dusche. Die Ausstattung ist zweckmäßig und eher eng. Da Wasser ein knappes Gut ist, sind tägliche lange Duschen nicht möglich. In Häfen können die Wassertanks aufgefüllt werden und es gibt dort meist komfortable Sanitäranlagen.

Wie sieht das Arbeitspensum an Bord aus?

Alle Crewmitglieder helfen aktiv mit. Am ersten Tag fallen Einweisung, Kennenlernen und Einkauf an. Während des Törns sollten alle bereit sein bei Segelmanövern, Steuern, Reinigen, Einkaufen, Kochen sowie beim An- und Ablegen mitzuhelfen. Die Zusammenarbeit macht meist viel Spaß.

Wie sieht ein gewöhnlicher Segeltag aus?

Start meist gegen 10 Uhr nach dem Frühstück. Nach dem Klarieren des Schiffs segelt ihr 2–3 Stunden in eine schöne Bucht für einen Badestopp. Danach weitere 2–3 Stunden in die nächste Bucht oder einen Hafen. Die Tagesgestaltung ist flexibel – auch segelfreie Tage oder Landausflüge sind möglich.

Wann trifft sich die Crew und kann ich außerhalb der empfohlenen Anreisezeit kommen?

Die Crew trifft sich normalerweise zwischen 14 und 16 Uhr in der Marina oder einem nahegelegenen Café.

Ab etwa 17 Uhr kann der Skipper auf die Yacht und die Übergabe durchführen. Währenddessen geht die Crew einkaufen.

Spätere Anreise ist in Ausnahmefällen nach Absprache möglich.

Der Samstag ist ein Organisationstag – ausgelaufen wird meist erst am Sonntag nach der Sicherheitseinweisung.

Ab wann ist der Törn gesichert?

– Mittelmeer: 4 Personen

– Familientörns / Mitsegel-Katamaran: 5 Personen

– Übersee: 5–6 Personen

Welche Bedingungen sollte ich bei der Stornierung beachten?

Du kannst jederzeit stornieren. Die Stornierungsgebühren findest du in den AGBs.

Was ist alles im Angebotspreis enthalten?

– 7 Nächte auf einer Segelyacht

– Deutschsprachige/r Skipper/in

– Voll ausgestattete Küche (Gasherd + Backofen)

– 1 Handtuch pro Person

– Bettwäsche

– Dinghi mit Außenborder

– Navigationsmittel

– Endreinigung

– Sicherungsschein

– Insolvenzversicherung (R+V)

– Seemeilenbestätigung

Zubuchbar: Early Check-in, Grill, SUP

Nicht enthalten: An-/Abreise, Bordkasse, Versicherungen

Was ist die Bordkasse?

Die Bordkasse ist die Gruppenkasse für Lebensmittel, Hafengebühren, Sprit, Ausflüge etc. Jedes Crewmitglied zahlt am Anfang des Törns je nach Revier ca. 200–300 € ein. Ein Crewmitglied verwaltet das Geld. Am Ende wird Restgeld zurückgezahlt. Tipp: App "Splitwise".

Nach Seemannsbrauch wird die Verpflegung des Skippers ebenfalls über die Bordkasse bezahlt.

Was kostet der Törn und welche Kosten kommen vor Ort auf mich zu?

Die Törnpreise findest du im Buchungsformular. Vor Ort kommen ca. 250–350 € Bordkasse für Lebensmittel, Hafengebühren, Diesel etc. hinzu. Der Skipper wird immer mit verpflegt.

Häufige Fragen